Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
Barrierefreiheit

Staatsminister besucht Ausstellung

Neue Attraktion in der Schau "Barrierefreies Wohnen und Leben" in der Frankfurt University of Applied Sciences: Roboter "Pepper" kann sprechen, tanzen und Gesichter erkennen. Der Landesvorsitzende des VdK, Paul Weimann, und Staatsminister Axel Wintermeyer waren begeistert.

Mit "Pepper" präsentierte der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt UAS die jüngste Innovation der Ausstellung. Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftragter der Landesregierung, informierte sich dabei über den aktuellen Stand im Sektor Unterstützungssysteme für die Betreuung von älteren und kranken Menschen sowie Menschen mit Behinderung.

Gast der Veranstaltung, bei der Prof. Dr. Barbara Klein, Professorin für Organisation und Management in der Sozialen Arbeit an der Frankfurt UAS, neben "Pepper" auch weitere assistenztechnische Neuerungen im Bereich der Pflege vorführte, war auch der Landesvorsitzende Paul Weimann. Seit 2012 betreut der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit die außergewöhnliche Schau in Kooperation mit der Fachstelle für Barrierefreiheit des VdK Hessen-Thüringen.

Staatsminister besucht Ausstellung "Barrierefreies Wohnen und Leben"

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  • Neuer Mittelpunkt der Ausstellung "Barrierefreies Wohnen und Leben" in der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS): Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule hat im Juli erstmals "Pepper" vorgestellt. Der 120 Zentimeter große und 29 Kilogramm schwere humanoide Roboter wurde in Japan sowie Frankreich entwickelt und von Studierenden des Fachbereichs programmiert. Er bewegt sich auf Rädern vorwärts und soll bald auch mit seinen Händen ein Tablett tragen können. Sein Einsatz wäre etwa in einer Einrichtung der Altenpflege denkbar, um dort älteren Menschen zur Unterhaltung und eventuell Unterstützung zur Verfügung zu stehen.
    Ein Roboter
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  • Was kann "Pepper" eigentlich? Gerne überzeugten sich (von links) Frankfurt-UAS-Präsident Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Prof. Dr. Barbara Klein, Professorin für Organisation und Management in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule, Axel Wintermeyer, Staatsminister und Demografie-Beauftragter der Hessischen Landesregierung sowie der Landesvorsitzende Paul Weimann von den vielfältigen Eigenschaften des weißen Roboters.
    eine Frau und drei Männer
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  • Lustige Unterhaltung: "Pepper" kann nicht nur sprechen, tanzen sowie Gesichter und Emotionen erkennen. Er schätzt sogar das Alter seines Gegenübers, wenn auch nicht immer ganz zuverlässig. Staatsminister Wintermeyer gab er charmant 49 Jahre – und gewann damit sofort die Sympathien seines Publikums.
    Mehrere Menschen, ein Roboter
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  • Kerem Türkogullari, Informatik-Student in der Forschungsgruppe "Assistive Technologien" von Prof. Dr. Barbara Klein, hat an "Peppers" Entwicklung maßgeblich mitgewirkt. Er erläuterte, dass der Roboter über eine sehr feine Sensorik verfügt. Ein Sensorfeld für die Bedienung liegt auf seinem Kopf, weitere Sensoren sind auf "Peppers" Brust, Händen und Beinen platziert.
    Ein Mann und ein Roboter
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  • Von "Pepper" zum Stichwort Mobilität: Ausgestattet mit dem Alterssimulationsanzug GERT führte Annalies Baumeister, die an der Frankfurt UAS den Studiengang "Barrierefreie Systeme" absolviert, "beactive" vor, einen Rollator mit Elektroantrieb. Der erleichtert Älteren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität insbesondere das Gehen bergauf. Dank integrierter Sensoren lässt er sich ohne jeden Kraftaufwand starten und stoppen. Paul Weimann war beeindruckt.
    eine Frau und ein Mann
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  • Annalies Baumeister zeigte, dass sich "beactive" auch in Kurven leicht manövrieren lässt und stoppt, sobald der Nutzer die Hände von den Griffen löst. Die Geschwindigkeit des zusammenklappbaren Rollators ist einstellbar, der Akku verfügt über eine Laufzeit von etwa zehn Stunden. An ein Smartphone gekoppelt, wird bei einem Sturz mit der Gehhilfe sogar Alarm ausgelöst.
    eine Frau
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  • Ausgefeilte Technik unter weichem Kunstfell: Prof. Dr. Barbara Klein machte Staatsminister Wintermeyer auch mit "Paro" bekannt. Der putzige Roboter ist einem Sattelrobbenbaby nachempfunden und wird zur Entspannung jüngerer und älterer Patienten eingesetzt. Durch fünf Arten von Sensoren, die Licht, Geräusche, Temperatur und Lage übermitteln, kann "Paro" Menschen und Umgebung wahrnehmen. In den Händen eines Menschen verhält er sich, als sei er lebendig, bewegt Kopf, Augenlider sowie Flossen und gibt seiner Stimmung entsprechende Geräusche von sich.
    eine Frau und ein Mann
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  • Auch "Pleo" eroberte das Herz von Staatsminister Wintermeyer im Sturm: Prof. Dr. Barbara Klein demonstrierte, dass der niedliche Spielzeugroboter Emotionen zeigen und mit seiner Umwelt interagieren kann. 38 Sensoren, 14 Motoren, Mikrofon und Digitalkamera sorgen dafür, dass "Pleo" Kopf und Schwanz bewegen, den Mund öffnen und schließen sowie Laute äußern kann. Der Spiel-Dino simuliert außerdem das Fressen von Futter, verfolgt Bewegungen und reagiert auf Geräusche.
    Eine Frau und ein Mann
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  • Ganz bequem aufstehen, zum Rollator oder in den Rollstuhl gelangen: Wie gut das mit diesem in der Ausstellung präsentierten, drehbaren Bett funktioniert, bewies Prof. Dr. Barbara Klein dem Landesvorsitzenden Paul Weimann (M.) und Staatsminister Wintermeyer im Nu. Leider sei das Wissen um neue Technologien im Pflegesektor nicht sehr verbreitet, sagte die Professorin. Paul Weimann forderte, auch Pflegestützpunkte und Kommunen sollten verstärkt über Innovationen auf dem Gebiet der Pflege informieren. Da das Bett über eine Hilfsmittelnummer verfügt, ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.
    Eine Frau und zwei Männer
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  • In einem waren sich (von links) Prof. Dr. Barbara Klein, der Landesvorsitzende Paul Weimann und Staatsminister Wintermeyer einig: Die Ausstellung "Barrierefreies Wohnen und Leben" ist wichtig, um die Öffentlichkeit über neue, hochentwickelte Angebote zur Unterstützung in der Pflege auf dem Laufenden zu halten.
    Eine Frau und zwei Männer
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VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit
Gärtnerweg 3
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 714002-58
Telefax: 069 714002-16
barrierefreiheit.ht@vdk.de

Barrierefreies Wohnen und Leben

Weitere Informationen, Bilder und Videofilme zur Ausstellung finden Sie hier: Homepage der Frankfurt University of Applied Sciences

Ausstellung auf YouTube

Den YouTube-Kanal mit interessanten Videos rund um die Ausstellungsobjekte finden Sie hier:
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