Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

Reger Austausch über das Rentenrecht

Zu ihrem alljährlichen Informationsaustausch kamen Ende September rund 60 Versichertenälteste und -berater im hessischen Grünberg zusammen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dieses Mal das "Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz" der Rentenversicherung. Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. Januar 2019 erhalten sowohl Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, als auch alle diejenigen, die ab diesem Datum eine Erwerbsminderungsrente beziehen, mehr Geld. Thema bei dieser Konferenz war aber auch die aktuelle Kampagne "#Rente für alle" des VdK Deutschland.

Tagung der Versichertenältesten am 24.9.2019 in Grünberg

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  • VdK-Landesschatzmeister Horst Gunnesch begrüßte die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Informationsaustausch der Versichertenältesten und -berater. In seiner Rede stellte Gunnesch die aktuelle Kampagne "Rente für alle" des VdK Deutschland vor, die auch vom Landesverband Hessen-Thüringen mit vielen eigenen Aktionen unterstützt wird.
    Horst Gunnesch am Rednerpult
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  • Wenn es um die Interessen von Frauen geht, ist sie an vorderster Front dabei: Landesfrauenvertreterin Ursula König-Schneyer. Und Rente ist ein Frauenthema. Denn Altersarmut ist meist weiblich: Schätzungen zufolge soll von 2030 an jede vierte Frau davon betroffen sein.
    Blick über die Sitzreihen auf das Publikum
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  • Führte wie immer klug und charmant durch das Tagungsprogramm: VdK-Grande Karl Eugen ("Charlie") Becker.
    Karl Eugen Becker am Mikrofon
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  • Praxisnah: Konzentriert folgen die Versichertenältesten den Ausführungen der Experten. Die Fachinformationen, die sie hier erhalten, können sie in der Beratung sinnvoll anwenden. Denn mit ihrer Kompetenz helfen sie den Menschen, die sich ratsuchend an sie wenden, bei rentenrechtlichen Fragen weiter.
    Alle Teilnehmer hören konzentriert zu.
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  • Lothar Poguntke, Versichertenberater bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, erläuterte, was sich für die Bezieher der Erwerbsminderungsrente verändert hat. So wurde für alle, die ab 2019 diese Rente beanspruchen, die Zurechnungszeit zunächst auf 65 Jahre und 8 Monate angehoben. Der VdK fordert allerdings, dass diese Verbesserung auch für Bestandsrentner gelten soll.
    Der Referent Lothar Poguntke erklärt am Vortragspult einen Sachverhalt
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  • Auch für Mütter bringt das Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz positive Veränderungen mit sich, wie Patricia Kienlein vom Kundenservice der Deutschen Rentenversicherung Hessen, erklärte. Aber auch das reicht nach Meinung des VdK nicht aus: Er fordert, dass Väter und Mütter für jedes Kind drei Jahre Erziehungszeit anerkannt bekommen.
    Patricia Kienlein steht hinterm Rednerpult und spricht
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  • Viele Versichertenälteste nutzten die Gelegenheit, Fälle aus ihrer Beratungspraxis mit den Kolleginnen und Kollegen und den Fachreferenten durchzusprechen. Denn wann sonst kommt so viel Sachverstand im Rentenrecht zusammen wie bei dieser Konferenz?
    Mann sitzt am Tisch und scheint hochkonzentriert zuzuhören.
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  • Engagierte Zuhörer: Für die Teilnehmer gab es immer wieder die Möglichkeit, sich durch eigene Wortmeldungen oder Fragen aktiv an der Konferenz zu beteiligen, wovon sie rege Gebrauch machten.
    Mann aus dem Publikum hebt für eine Frage oder Wortmeldung die Hand.
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  • Auch darin findet sich die Antwort auf viele Fragen: das Rentenmanifest des VdK Deutschland, das die Forderungen der aktuellen Kampagne "#Rente für alle" zusammenfasst und erläutert. Darin wird unter anderem gefordert, dass die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente wegfallen und die gesamte Lebensleistung von Frauen, auch in der Kindererziehung und Pflege von Angehörigen, künftig bei der Altersversorgung berücksichtigt werden sollen.
    Jemand hält das Rentenmanifest des VdK Deutschland in der Hand.
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Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


Weg mit den Barrieren!
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VdK-TV: Erwerbsminderungsrente - eine Rente, die in die Armut führt?

Etwa 1,78 Millionen Menschen in Deutschland bekommen eine Erwerbsminderungsrente, Tendenz steigend. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema und zeigt, wo der VdK Handlungsbedarf sieht.



Was heißt VdK?

Die Abkürzung VdK leitet sich ab aus dem Gründungsnamen des Verbands in Hessen: "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen".

Symbolfoto: Viele Hände bilden gemeinsam einen Kreis
Als „Sozialanwalt“ seiner Mitglieder und aller benachteiligten Menschen kämpft der VdK für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.
Symbolfoto: Eine Frau im Büro telefoniert
Der VdK informiert und unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Pflege und Rente – qualifizierter Sozialrechtsschutz inklusive.
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch“ betreuen rund 13.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die VdK-Mitglieder vor Ort.
Seit jeher prägen Frauen die Arbeit des VdK – sowohl in der praktischen Arbeit vor Ort als auch wenn sozialpolitische Forderungen aus frauenspezifischer Sicht eingebracht werden.
Kinder und Erwachsene stehen auf einer Rollstuhl-Hebebühne eine Busses.
Mit außergewöhnlichen Aktionen, gezielten Projekten und informativen Veranstaltungen bringen wir unsere Ideen und Forderungen in die Öffentlichkeit.

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