28. März 2014
VdK-Zeitung

Konstruktives Gespräch mit Verena Bentele

DBR-Vertreter tauschten sich mit neuer Behindertenbeauftragten aus

Der Sprecherrat des Deutschen Behindertenrates (DBR) traf sich vor Kurzem mit Verena ­Bentele, neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Am ­Ge­spräch nahm auch VdK-Präsidentin Ulrike Mascher teil.

Erfahrungsaustausch (von links): VdK-Präsidentin Ulrike Mascher, Bundesbe­hindertenbeauftragte Verena Bentele, Volker Langguth-Wasem, Bundesvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, Ottmar Miles-Paul, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, und Claudia Tietz, Sozialverband Deutschland SoVD. | © Wolfgang Borrs

Thematische Schwerpunkte des Gesprächs waren die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, Verbesserungen im Bereich der Barrierefreiheit, die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie die Reform der Eingliederungshilfe. Diese Reform, so die übereinstimmende Meinung der Gesprächsrunde, soll das zentrale behindertenpolitische Reformprojekt in dieser Legislaturperiode werden. Dabei solle sichergestellt sein, dass keine Leistungslücken für Menschen mit Behinderung entstehen und die bisherige Eingliederungshilfe der Länder weiterentwickelt wird.

Der DBR kritisierte die weiterhin hohen Defizite bei der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Verena Bentele unterstrich, dass die Potenziale und Kompetenzen dieser Menschen in der Arbeitswelt nicht verschenkt werden dürfen. Hierauf wolle sie in Gesprächen mit Unternehmen verstärkt hinweisen. Darüber hinaus tauschten sich die Vertreter des DBR und die Bundesbehindertenbeauftragte über mögliche Verbesserungen im Bereich der Barrierefreiheit – insbesondere bei Wohnen, Verkehr und Kommunikation – aus. Zudem regte der DBR an, ­eine unabhängige Fachstelle für Barrierefreiheit zu schaffen.

ikl

Aktuelle Artikel im September 2016:

VdK-Zeitung
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„Weg mit den Barrieren!“ fordern VdKler von der Küste bis zu den Bergen – mit Erfolg! Unzählige Ortsbegehungen, Großveranstaltungen und Mitmach-Aktionen in allen 13 VdK-Landesverbänden haben im vergangenen halben Jahr Politik und Bevölkerung wachgerüttelt. Wie die Beispiele aus den Landesverbänden zeigen, sind noch viele Hürden einzureißen.
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Roter Lippenstift statt Fettcreme, Rolling Stones statt Volksmusik – in einer Münchner Wohngemeinschaft für Demenzkranke keine Ausnahme. Das Projekt des Vereins Carpe Diem legt auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner genauso großen Wert wie auf eine gute Gemeinschaft. Dafür sorgt ein Team aus Betreuern, Pflegern und Angehörigen. Letztere sind für die Organisation und Verwaltung verantwortlich.
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In unserer beliebten Serie "So hilft der VdK" berichten wir in der VdK-Zeitung regelmäßig über echte Fälle aus der Sozialrechtsberatung unserer VdK-Landesverbände. | weiter
19.09.2016
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Das VdK-Internet-TV ist das Videoportal des Sozialverbands VdK. Unter www.vdktv.de finden Sie mehr als 100 spannende und informative Filmbeiträge rund um die Themen des Verbands, zum Beispiel zu Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Leben im Alter, Arbeitsmarkt und viele mehr!
Presse
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Journalisten finden hier Hintergrundinformationen und Logos zum VdK Deutschland sowie Pressefotos und eine Vita der VdK-Präsidentin.
VdK-Zeitung
Foto einer VdK-Zeitung von Juli / August 2016
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