24. Januar 2014
VdK-Zeitung

Vorschau VdK-TV: Besser hören ohne störende Geräusche

Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden: VdK-Internet-TV informiert über induktive Höranlagen

Stimmengewirr im Theater, Hintergrundgeräusche am Bahnschalter, Hall in der Kirche: Wer auf ein Hörgerät angewiesen ist, tut sich dann sehr schwer, das Wesentliche zu verstehen. Eine große Erleichterung: induktive Höranlagen. Das VdK-Internet-TV erklärt, wie die technische Einrichtung funktioniert.

So belebend die Akustik bei Konzerten, so ermüdend ist es für Hörgeschädigte, in großen Räumen Worte zu verstehen. Doch in Gebäuden, die über eine induktive Höranlage verfügen, ist auch das kein Problem mehr. Diese macht es möglich, dass alle Töne, die durch ein Mikrofon gehen, direkt ins Hörgerät übertragen werden. Nebengeräusche wie Hall, Rauschen, Flüstern und Husten werden dann komplett ausgeblendet.

Weil sich die Technik bewährt hat und eine große Erleichterung für Hörgeschädigte darstellt, sind immer mehr öffentliche Gebäude wie Kirchen, Rathäuser und Vortragsräume damit ausgestattet. Die Induktionsschleife wird meistens im Boden oder in der Wand verlegt, ist also unsichtbar. Je nachdem versorgt die Anlage den kompletten Raum oder zumindest einen Teil. Auf eine induktive Höranlage wird in der Regel mit einem Schild, auf dem ein stilisiertes Ohr und der Buchstabe "T" abgebildet sind, hingewiesen (siehe kleines Bild links).

Auch zum Umhängen

Induktive Höranlagen gibt es übrigens nicht nur fest verlegt, sondern auch zum Umhängen. Sie empfangen den Ton von einem Funk-Mikrofon und eignen sich zum Beispiel für Lehrer und hörbeeinträchtigte Schüler. Voraussetzung für das störungsfreie Hören ist ein Hörgerät, das über eine sogenannte Telefonspule (T-Spule) verfügt. Diese nimmt das elektromagnetische Wechselfeld der Induktionsschleife auf, ist also der Empfänger. Die meisten modernen Hörsysteme ermöglichen ihrem Träger induktives Hören - in jeder Preisklasse. Nicht vergessen: Die T-Spule muss aktiviert werden, um für ein uneingeschränktes Hörerlebnis sorgen zu können.

Das VdK-Internet-TV stellt im Februar zudem zwei Beiträge über aktuelle sozialrechtliche Themen online. Zum einen wird gezeigt, wie Menschen mit Handicap vom Persönlichen Budget profitieren. Zum anderen werden Sozialleistungen vorgestellt: Grundsicherung im Alter sowie Arbeitslosengeld I und II. Unter welchen Bedingungen können diese Leistungen in Anspruch genommen werden und was muss beim Antrag beachtet werden?

VdK INTERNET-TV

Internet-TV - Vorschau Februar 2014:

Die Redaktion des Videoportals VdK-TV informiert Sie rund um die Uhr zu wichtigen sozialen und rechtlichen Themen, aber auch zu Freizeit und Sport.

In der folgenden Übersicht finden Sie die Termine der Erstausstrahlung der Sendebeiträge. Ab dem jeweils aufgeführten Datum sind die Filme unter der Internetadresse www.vdktv.de beliebig oft und zu jeder Zeit abrufbar:

  • 3. Februar
    Sozialrecht: Das Persönliche Budget als Teilhabeleistung der Rehabilitationsträger.
  • 10. Februar
    Menschen mit Handicap: Öffentliche Gebäude sollten auf Hörgeschädigte eingestellt sein.
  • 17. Februar
    Senioren: Demenz wird auch von der Kulturszene thematisiert - etwa im Lied "Fragezeichen" von Purple Schulz.
  • 24. Februar
    Service: Wann Grundsicherung, Arbeitslosengeld I oder II beantragt werden können.

cfs

Schlagworte VdK-TV | induktive Höranlage | Internet-TV | Barrierefreiheit | Hörsysteme | THemenvorschau | Februar | Hörgeschädigte

Aktuelle Artikel im Dezember 2016:

VdK-Zeitung
Motiv der Kampagne "Weg mit den Barrieren!". Bildbeschreibung: Auf der linken Seite ein Foto vom Mount Everest und der Text "1953 - Der Mensch bezwingt den höchsten Berg der Welt." Auf der rechten Seite der Text: "2016 - Gehbehinderte Menschen träumen vom Wohnen ohne Stufen. Wir sollten weiter sein. Weg mit den Barrieren! Unterstützen Sie uns. www.weg-mit-den-barrieren.de"
Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember veröffentlicht ein Bündnis aus BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen), vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband), Sozialverband VdK und weiterer Verbände eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
VdK-Zeitung
VdK-Präsidentin Ulrike Mascher
Dieser Fall machte Schlagzeilen: Ein 82-Jähriger bricht vor einem Bankautomaten zusammen. Mindestens vier Menschen steigen achtlos über ihn hinweg. Eine Überwachungskamera hält fest, dass es 20 Minuten dauert, bis ein fünfter Kunde kommt, den Notruf wählt und Hilfe holt – für diesen Rentner aber leider zu spät.

VdK-Zeitung
Symbolfoto: Ein Schulmädchen in der Klasse, sie hat den Kopf auf die Hände gestützt.
Die geplanten neuen Regelsätze der Grundsicherung leisten keinen Beitrag für die dringend notwendige Bekämpfung der Armut im reichen Deutschland. Trotz erheblich höherer Bedarfe sollen die Regelsätze zum Jahreswechsel nur geringfügig steigen. Armut wird so nicht überwunden, sondern zementiert, sagt der Sozialverband VdK und fordert eine grundlegend neue Berechnung der Regelsätze.
VdK-Zeitung
Symbolfoto: Drei Wegweiser mit den Aufschriften Inklusion, Integration und Teilhabe
Das Bundesteilhabegesetz soll Schluss machen mit Benachteiligungen für Menschen mit Behinderung. Doch hält der Gesetzentwurf der Bundesregierung, was er verspricht? Der Sozialverband VdK sagt: nein. Die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung kann sich damit sogar verschlechtern.

VdK-Zeitung
Symbolfoto: Eine Frau schiebt ältere Frau im Rollstuhl
Mit dem Pflegestärkungsgesetz II, das ab Januar 2017 umgesetzt wird, wird die häusliche Pflege neu geordnet. Waren es bisher mindestens 14 Stunden pro Woche, die pflegende Angehörige aufbringen mussten, um Rentenansprüche für die Pflege zu erwerben, so sind es ab 1. Januar nur noch zehn. Das heißt: Mehr Menschen als bisher erhalten Rentenpunkte für häusliche Pflege.
VdK-Zeitung
Symbolfoto: Fassage der Agentur für Arbeit, davor ein Schild, das einen Behindertenparkplatz ausweist
Menschen mit Behinderung haben es oft schwer, eine Arbeitsstelle zu finden. Denn es grassieren immer noch viele Vorurteile und Bedenken in den Köpfen der Arbeitgeber. Doch wie sollte man eigentlich mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung im Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch umgehen? Der Sozialverband VdK gibt Antworten auf Fragen wie diese.

Hier finden Sie die Artikel aus unserer Reihe "So hilft der VdK":

VdK-Zeitung
Symbolfoto: Eine Statue der Justitia
In unserer beliebten Serie "So hilft der VdK" berichten wir in der VdK-Zeitung regelmäßig über echte Fälle aus der Sozialrechtsberatung unserer VdK-Landesverbände. | weiter
01.11.2016
VdK-Pressemeldung
Foto: Ulrike Mascher bei einer Pressekonferenz
Unsere Pressemitteilungen informieren bundesweit über wichtige Forderungen, Positionen, Ziele und Termine des Sozialverbands VdK.
Presse-Kontakt
Symbolfoto: eine PC-Tastatur mit Symbolen für E-Mail, Telefon und Brief
Ihre Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sozialverbands VdK Deutschland.
Für Medienvertreter
Symbolfoto: Eine Fotokamera
Journalisten finden hier Hintergrundinformationen und Logos zum VdK Deutschland sowie Pressefotos und eine Vita der VdK-Präsidentin.
VdK-Zeitung
Eine zusammengerollte VdK-Zeitung, Ausgabe Dezember 2016/Januar 2017
Die VdK-Zeitung erscheint zehnmal pro Jahr. Mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren gehört sie zu den größten Mitgliederzeitungen bundesweit. Die überregionalen Artikel der VdK-Zeitung können Sie jeden Monat kostenlos hier lesen.