3. April 2018
Statements

Politik muss sich stärker für Senioren einsetzen

Den „Tag der älteren Generation“ am 4. April 2018 kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

„Der demographische Wandel schreitet in Deutschland voran. Bereits jetzt leben hierzulande 21 Millionen Rentner, Tendenz steigend. Trotz dieser Zahl fehlt der Politik, der Wirtschaft und Gesellschaft oft der Blick für die Bedürfnisse der älteren Generation. So wird politisch nicht genug getan, um für Senioren eine bezahlbare und qualitativ hochwertige Pflege sowie eine gute gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. Gerade im ländlichen Bereich fehlt es oft an Ärzten und adäquaten medizinischen Angeboten für Ältere.

Daher fordert der Sozialverband VdK den Bund, die Länder und die Kommunen auf, sich stärker als bisher für Senioren zu engagieren. Das schließt auch Barrierefreiheit ein. Denn durch Barrieren werden ältere Menschen oft erst zu behinderten Menschen gemacht. Wir brauchen Barrierefreiheit im Verkehr, in Supermärkten und im Kino genauso wie in der Gaststätte, im Internet und der Apotheke oder in der Arztpraxis.

Barrierefreie Produkte und Dienstleistungen müssen zum Standard werden. Die Umsetzung von Barrierefreiheit muss für die Politik oberstes Ziel sein. Während Behörden und Verwaltungen zur Barrierefreiheit gesetzlich verpflichtet sind, ist die Privatwirtschaft davon ausgenommen – in der Hoffnung, dass Unternehmen von sich aus Barrieren abbauen und keine neuen schaffen. Doch das ‚Prinzip Freiwilligkeit‘ funktioniert praktisch nicht. Daher will der VdK, dass auch private Unternehmen sich verbindlich an Vorgaben zur Barrierefreiheit halten müssen.“

Mehr über unsere Positionen zum Thema Barrierefreiheit erfahren Sie in diesem Text, in dem wir dafür plädieren, dass auch private Unternehmen sich an Vorgaben zur Barrierefreiheit halten sollten. In diesem Beitrag schreiben wir über unsere Forderungen zur Barrierefreiheit auf Bahnhöfen. Mehr Informationen über uns, den Sozialverband VdK, finden Sie in unserem Text "Wofür wir stehen".

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Schlagworte Ältere | Rentner | Senioren | Altenpflege | Gesundheit | Barrierefreiheit | Inklusion | Mobilität

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