15. März 2018
Statements

VdK: Politik muss die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt verbessern

Aus Anlass aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Lohnungleichheit von Frauen und Männern sowie des Equal Pay Day am 18. März 2018 äußert sich Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

„Der VdK fordert, dass Frauen für die gleichen Tätigkeiten endlich den gleichen Lohn bekommen wie Männer. Die Lohndiskriminierung muss ein Ende haben. Denn die Schlechterstellung von Frauen während der Erwerbstätigkeitsphase hat zur Folge, dass sie überdurchschnittlich von Altersarmut betroffen sind. Die Lohndiskriminierung von Frauen muss auf unterschiedlichen Ebenen bekämpft werden. Zunächst muss das Entgelttransparenzgesetz zu einem echten Entgeltgleichheitsgesetz weiterentwickelt werden. Dadurch werden nicht nur die großen Arbeitgeber verbindlich verpflichtet, Lohnungleichheit aufgrund des Geschlechts abzuschaffen, sondern alle Arbeitgeber. Und Frauen sind durch ihre unbezahlte Sorgearbeit häufig von atypischer Beschäftigung und Niedriglohn betroffen. Alle Arbeitsmarktregelungen zur Eindämmung von prekärer Beschäftigung kommen somit besonders ihnen zu Gute. Zudem muss die Politik den Wiedereinstieg oder die Fortführung der Erwerbstätigkeit bei verstärkter familiärer Belastung durch kleine Kinder oder pflegebedürftige Angehörige mehr fördern.“

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Schlagworte Frauen | Gerechtigkeit | Bezahlung | Arbeit

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