26. April 2017

Hilfe für Arme ist meistens Frauensache

Deutlich mehr Frauen als Männer sind in Deutschland von Armut bedroht, etwa alleinerziehende Mütter oder alleinstehende Rentnerinnen. Gleichzeitig sind es vor allem Frauen, die sich für die Ärmsten engagieren.

So sind beispielsweise sieben von zehn Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe weiblich. Und deutlich mehr Frauen arbeiten auch unentgeltlich bei den Tafeln. Sie springen in existenziellen Notlagen ein, wo der Staat nicht hilft.

Nach dem aktuellen „Zweiten Engagementbericht“ der Bundesregierung halten sich Frauen bei der Übernahme von festen Ämtern in Vereinen zurück, sind aber in informellen Netzwerken wie in der Nachbarschaft oder Gemeinde aktiver. Ihr Engagement wird deshalb weniger wahrgenommen.


Soziale Spaltung stoppen! - Armut (UT)

Version mit Untertiteln: Über 16 Millionen Menschen sind in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Besonders betroffen sind Kinder, ältere, alleinerziehende und langzeitarbeitslose Menschen. Der Sozialverband VdK fordert: Armut muss bekämpft werden!

bsc

Schlagworte Frauen | Ehrenamt | Engagement | Flüchtlingshilfe | Engagementbericht | Freiwilligenarbeit

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