Schwerbehindertenversammlung

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Schwerbehindertenversammlung

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2007 versammelten sich 11 Schwerbehindertenvertrauenspersonen im Hotel "Haus Oberwinter" um an den drei Tagen alles darüber zu lernen, wie man eine Schwerbehindertenversammlung im Betrieb organisiert und durchführt.

Foto Seminarteilnehmer vor Hotel "Haus Oberwinter", von links nach rechts Franz Zils, Karin Dietze, Anja Geißler, Michael Groß, Mara Heinrichs, Andreas Schwan, Theobald Hammer, Beate Lippert, Kerstin Haart, Jürgen Funk, Peter Löw, Arnold Metzen, Jürgen Fi
Saminarteilnehmer von links nach rechts Franz Zils, Karin Dietze, Anja Geißler, Michael Groß, Mara Heinrichs, Andreas Schwan, Theobald Hammer, Beate Lippert, Kerstin Haart, Jürgen Funk, Peter Löw, Arnold Metzen, Jürgen Fischer

Wie schon im letzten Jahr bei einem ersten Seminar des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz mit diesen Inhalten, konnte die Diplom-Psychologin Mara Heinrichs als Trainerin eingeladen werden.

In Kleingruppen und ungezwungener Runde erarbeiteten sich die Seminarteilnehmer selbst, was bei der Vorbereitung der Versammlung keinesfalls vergessen werden darf und worauf besonders geachtet werden sollte. Während alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten, entstanden weitere Ideen, so dass mit den zusätzlichen Tipps von Mara Heinrichs für jeden einzelnen ein praxistaugliches Konzept entstand.

Fertig gestellt zum sofortigen Vortragen im Betrieb wurde auch der Tätigkeitsbericht, den jeder während der Schulung erarbeitete. Jeder, der wollte, konnte seinen Bericht vor laufender Kamera vortragen. Interessant war dies nicht nur für den Vortragenden selber, der sich nachher einmal selber beim Vortragen beobachten konnte. Auch die anderen Teilnehmer konnten von den Tätigkeitsberichten lernen und sich Vortragstechniken sowie kleine Tricks abschauen. Mara Heinrichs ging noch ein kleines Stück weiter, indem sie die übrigen Teilnehmer aufforderte, entweder ein besonders ruhiges oder ein zu lautes und störendes Publikum zu spielen. Der gerade Vortragende musste dann bewusst darauf eingehen und aktivierende Fragen stellen beziehungsweise Störrungen durch den gezielten Einsatz verschiedenster kommunikativer Methoden unterbinden.

Die vielen praktischen Übungen brachten alle nicht nur fachlich weit voran, sondern bereiteten auch viel Spaß und förderten den Kontakt untereinander. Da sich alle gut verstanden, wurden die Erfahrungen des Tages aber natürlich auch andere Themen am Abend in geselliger Runde bei einem herrlichen Blick auf das Mittelrheintal und das beleuchtete Remagen angeregt besprochen.

Foto Diplom-Psychologin Mara Heinrichs bei ihrem Vortrag
Diplom-Psychologin Mara Heinrichs

Voller Tatendrang machten sich die Teilnehmer am letzten Seminartag auf den Nachhauseweg, um all das Gelernte bald in die Praxis umsetzen zu können.

Die Gruppe äußerte den Wunsch, sich in gleicher Runde nach einiger Zeit wieder zu einem Erfahrungsaustausch zu treffen. Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz wird dies gern organisieren.

 
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