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Gerechtigkeit bei Einkommen und Rente für Frauen

Die Kreisfrauenvertreterin Sonja Bäurle begrüßte 52 Vorstandsfrauen aus den 20 Ortsverbänden des VdK Kreisverband Aalen sowie den Kreisvorsitzenden Ronald Weinschenk, seinen Stellvertreter Jürgen Holzer und aus dem VdK Hüttlingen,Waldemar Nendza.

Sonja Bäurle (1.v.l.) und die Teilnehmerinnen des Kreisfrauentags Aalen

Sonja Bäurle (1.v.l.) und die Teilnehmerinnen des Kreisfrauentags Aalen© Waldemar Nendza

Der Kreisvorsitzende Ronald Weinschenk berichtete, dass der Aalener Kreisverband mit 6006 Mitgliedern einer der stärksten Kreisverbände in Baden-Württemberg sei. Die Suche nach ehrenamtlichen Mitgliedern in der Beratungstätigkeit, Gewinnung jüngerer Mitglieder auch für Vorstandstätigkeiten, die "Lotsenfunktion" in den Ortsverbänden auszubauen, werden die Ziele für die kommenden Jahre sein. Zudem erinnerte der Kreischef mit Bildern an die Aktivitäten des Verbandes; etwa an das erfolgreiche 24. Tages-Seminar mit 145 Teilnehmern und an den VdK Schulungstag für ehrenamtliche Vorstandsmitglieder mit über 100 Teilnehmern.

Schrödter: Angst vor dem Altwerden ist unnötig

In ihrer Präsentation "Jeder will alt werden - niemand will alt sein" wies Heidi Schrödter mit einem Augenzwinkern darauf hin, warum es unnötig ist Angst vor dem älter werden zu haben. Sie zeigt amüsant die Vorteile des Alters auf. Frau Schroedter stellte auch den Seniorenfahrdienst der AWO vor: Wer körperlich nicht mehr mobil ist, wird zu Hause abgeholt. Finanziert wird das Angebot von der AWO, für die Senioren ist die Fahrt ins Theater nach Aalen also kostenlos. Den Seniorenfahrdienst erreicht man Mobil: 0174/4660175.

Bühler: Frauen sollen sich in Kommunlapolitik engagieren

Die Referentin Nicole Bühler, Beauftragte für Familien, Frauen, Senioren und Soziales der Stadt Ellwangen, zeigte in dem zweiten Vortrag auf den Stand der "Chancengleichheit und Gleichberechtigung der Frauen in 2019“" hin: Ich hoffe, dass mehr Frauen den Mut und die Zeit aufbringen werden, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Wenn man sich die Kommunalpolitik anschaut mit ihren Sitzungen bis weit in die Abendstunden, dem hohen Arbeitspensum, den Rollenvorstellungen, dann ist das nur schwer mit dem Lebensalltag der Frauen zu vereinbaren. Auf die Frage, für wie realistisch die Referentin die Aufwertung von sozialen Berufen halte, meinte Frau Bühler: „Ja, es ist sehr seltsam, dass es mehr wert sein soll, eine Waschmaschine zu reparieren, als einen Menschen zu pflegen.“ Die VdK-Frauen unterstützen die Forderung, den Lohn für Beschäftigte in der Pflege anzuheben.

In ihrem Schlusswort bedankte sich Sonja Bäurle bei beiden Referentinnen für ihre engagierte Arbeit und für die tollen Vorträge und Präsentationen. Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen bei Kaffee und Kuchen den Tag und die Vorträge revue passieren lassen.

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  1. Sonja Bäurle (1.v.l.) und die Teilnehmerinnen des Kreisfrauentags Aalen | © Waldemar Nendza

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