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Unterfranken diskutiert über Lebensqualität

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher und VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder nehmen am Bürgerdialog der Bundesregierung "Gut leben in Deutschland" am 9. Juli in Würzburg teil

Der Bürgerdialog findet im Tagungszentrum der Festung Marienberg in Würzburg statt.© Vetter

Was ist den Menschen persönlich wichtig? Was macht ihrer Meinung nach die Lebensqualität in Deutschland aus? Diesen Fragen geht die Bundesregierung in einem Bürgerdialog nach. Der VdK-Bezirk Unterfranken führt im Rahmen der bundesweiten Aktion einen Workshop durch. Er findet am Donnerstag, 9. Juli, von 14 bis 17 Uhr im Tagungszentrum der Festung Marienberg in Würzburg statt. Mit dabei sind die VdK-Präsidentin und bayerische Landesvorsitzende Ulrike Mascher sowie VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder.

Die Regierungsstrategie "Gut leben in Deutschland - was uns wichtig ist" knüpft an den Zukunftsdialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel an, der im Frühjahr 2011 startete. Mehrere Monate lang diskutierten Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland sowie Expertinnen und Experten über das Zusammenleben, den Arbeitsmarkt und das Lernen in der Zukunft. Die Ergebnisse veröffentlichten die Experten 2012 in einem Bericht. Einige der knapp 12.000 Vorschläge wurden bereits aufgegriffen, andere werden auf eine mögliche Umsetzung überprüft. Zu den Anregungen gehören beispielsweise eine bessere Anerkennung für das Ehrenamt und eine "Allianz für Menschen mit Demenz".

Nun will die Bundesregierung mit den Menschen in Deutschland einen Dialog über ihr Verständnis von Lebensqualität führen. Es geht um Themen wie Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe, aber auch um Bildung, Gesundheit und Familie. Auftakt der Aktion war am 30. April. Noch bis Oktober werden bundesweit Gesprächsrunden und Workshops stattfinden, in denen die Menschen berichten können, was ihnen im Leben wichtig ist und was Lebensqualität ausmacht. Unterstützt wird der Bürgerdialog von Stiftungen, Vereinen, Kirchen, Wirtschaftsvereinigungen, Gewerkschaften und Sozialverbänden. Sie laden die Bürger vor Ort ein, organisieren die Veranstaltungen und führen sie durch. Die Bundesregierung stellt bei vielen Treffen einen Moderator und zwei Mitarbeiter.

Auch der VdK-Bezirk Unterfranken ist Gastgeber eines solchen Workshops. 70 geladene Gäste diskutieren darüber, was ihnen im Leben wichtig ist. Dass das Thema dem Sozialverband VdK Bayern am Herzen liegt, zeigt die prominente Besetzung der Diskussionsrunde: Auch die VdK-Präsidentin und bayerische Landesvorsitzende Ulrike Mascher sowie der VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder bringen sich in das Gespräch über Lebensqualität ein. Unter den weiteren Teilnehmern, die der VdK-Bezirk und die neun unterfränkischen VdK-Kreisverbände eingeladen haben, sind sowohl VdK-Mitglieder, engagierte Ehrenamtliche sowie Nichtmitglieder. Weiterhin wurde darauf geachtet, dass auch Menschen mit Behinderung, sozial benachteiligte Menschen und Senioren zu Wort kommen können.

Bei insgesamt 190 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet - 19 in Bayern - will die Bundesregierung die Meinungen der Bürger erfassen. Ein Teil davon hat bereits stattgefunden. In Unterfranken ist der Bürgerdialog in Würzburg die einzige Tagung dieser Art. Unterfrankens VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter freut sich, dass der Sozialverband VdK ausgewählt wurde, an der bundesweiten Aktion teilzunehmen. "Das zeigt, dass der VdK eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe hat. Diese Verantwortung nehmen wir gerne wahr und unterstützen die Bundesregierung dabei, die Meinungen der Menschen einzusammeln."

Vielfalt an Meinungen

Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen, um eine Vielfalt an unterschiedlichen Sichtweisen zu erhalten. In den kommenden Wochen und Monaten sind neben den Workshops auch Bürgerdialoge mit der Bundeskanzlerin und den Ministerinnen und Ministern geplant, die von den jeweiligen Ressorts organisiert werden. Wer an keiner dieser Veranstaltungen teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, die Leitfragen direkt auf der Webseite zu beantworten. Die Aktion "Gut leben in Deutschland" wird dort auch in Gebärdensprache und in Leichter Sprache erklärt.

Die Ergebnisse der bundesweiten Debatten werden protokolliert und auf der Webseite dokumentiert. Sie sollen nicht nur die Wünsche der Menschen erfassen, sondern in einen Aktionsplan einfließen, der nach der Auswertung der Daten von der Bundesregierung erarbeitet werden soll.

Weitere Informationen zur Regierungsstrategie "Gut leben in Deutschland - was uns wichtig ist" gibt es auf der Webseite www.gut-leben-in-deutschland.de. Wer an der Umfrage teilnehmen will, kann sich dort anmelden und die Fragen beantworten. (Annette Liebmann)

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  1. Festung Marienberg | © Vetter

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