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Aus Oberfranken

Schulungen für Schwerbehindertenvertrauensleute

Alljährlich lädt der VdK-Bezirk Oberfranken Vertrauenspersonen für Schwerbehinderte Menschen aus Behörden und Firmen zu einer Schulungsveranstaltung ein.

Bezirksgeschäftsführer Roland Sack freute sich heuer über mehr als 130 Teilnehmer an zwei Veranstaltungen.

Antje Amschler vom Integrationsamt beim Zentrum Bayern Familie und Soziales bezeichnete ihr Amt als die Königsklasse im ZBFS. Mittels Präventionsverfahren und Betrieblichem Eingliederungsmanagement (BEM) könne man sehr viel Positives in den Betrieben für die Menschen mit Behinderung erreichen. Nach § 84 SGB IX schaltet der Arbeitgeber bei Eintreten von Personen-, Verhaltens- oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeits- oder sonstigen Beschäftigungsverhältnis, die zur Gefährdung des Arbeitsverhältnisses führen können, möglichst frühzeitig die Schwerbehindertenvertretung und das Integrationsamt ein. Dieses sogenannte Präventionsverfahren, so Amschler, habe sich sehr gut bewährt. Amschler nannte eine Erfolgsquote von 90
Bernd Gölkel und Manfred Eichmeier unterrichteten die Vertrauenspersonen über den Weg von der Behinderung, über die Antragstellung bis hin zum Schwerbehindertenausweis. Die Referenten empfahlen bei Antragstellung bereits möglichst viele medizinische Unterlagen, so aktuell wie möglich, beizulegen. Dringend empfahlen sie bereits anerkannten Schwerbehinderten vor einer erneuten Antragstellung eingehend die Erfolgsaussichten prüfen zu lassen. Hierzu könnten Sie sich am besten an die VdK-Geschäftsstellen wenden. Ein Antrag auf Erhöhung oder ein Merkzeichen bedeutet, dass Seitens des ZBFS eine komplette Neuprüfung stattfindet. Dies könne im schlimmsten Fall den Entzug der Schwerbehinderteneigenschaft bedingen.

Auch zahlreiche hauptamtliche VdK- Rechtsberater nutzten die Schulung zur Weiterbildung:
Kreisgeschäftsführer Matthias Bruckner (Wunsiedel), die Sachbearbeiterinnen Petra Schwintek (Wunsiedel), Yvonne Nowak (Kulmbach), Lisa Lüttig (Kulmbach/ Lichtenfels), hinten Bezirksgeschäftsführer Roland Sack, Sachbearbeiterinnen Birgit Stelzer (Hof), Annelena Bauer (Kronach/ Coburg), Antje Amschler (Integrationsamt), Katja Brzeski (Hof), Bernd Gölkel (ZBFS)© Pastor

Oberfranken im VdK Bayern stark vertreten

Erfolgreiche Neuwahlen für Oberfranken (von links): Bezirksgeschäftsführer Roland Sack mit den oberfränkischen Vertretern im Landesvorstand Erwin manger, Michaela Ziegler und Hellmut Ott© Toni Sahm

Der VdK Oberfranken ist auch weiterhin im VdK Bayern stark vertreten. Auf dem 20. Ordentlichen Landesverbandstag wurden sämtliche Vertreter im Landesvorstand wiedergewählt.

Michaela Ziegler (Bayreuth), Hellmut Ott (Coburg) und Erwin Manger (Bayreuth) vertreten weiterhin Spitzenpositionen innerhalb des VdK-Landesverbands Bayern. Michaela Ziegler wurde als Vertreterin der jüngeren Generation im Landesvorstand mit großer Mehrheit bestätigt. Auch der stellvertretende Landesvorsitzende Hellmut Ott wurde wiedergewählt und erzielte in der geheimen Wahl des beste Einzelergebnis der stellvertretenden Landesvorsitzenden. Erwin Manger steht weiterhin an der Spitze des Landesverbandsausschusses.

Alle Kreisverbände sind vertreten:

Erika Jäger (Bamberg), Dr. Christoph Rabenstein (Bayreuth), Angelika Beilein (Coburg), Anton Hammer (Forchheim), Otto Stadter (Hof), Heinz Hausmann (Kronach), Klaus Nenninger (Kulmbach), Heinz Wittmann (Lichtenfels) und Konrad Scharnagl (Wunsiedel) sind die Beisitzer für Oberfranken im neuen Landesverbandsausschuss. Somit ist jeder oberfränkische Kreisverband vertreten.

Der Landesverbandsausschuss tritt einmal jährlich mit dem Landesvorstand auf dem sogenannten kleinen Landesverbandstag zusammen. Dort werden wichtige Entscheidungen für den Verband getroffen, die nicht bis zum nächsten Landesverbandstag warten können.

Klaus Greim (Hof) wurde in seiner Funktion als Landesrevisor bestätigt.

Annette Liebmann

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  1. Zahlreiche hauptamtliche VdK- Rechtsberater nutzten die Schulung zur Weiterbildung: | © Pastor
  2. Die oberfränkischen Vertreter im Landesverband: Hellmut Ott, Michaela Ziegler und Erwin Manger zusammen mit Bezirksgeschäftsführer Roland Sack | © Toni Sahm

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