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VdK Bezirksgeschäftsstelle Oberfranken

Großer Erfolg der VdK-Kampagne


Tausende Besucher bei Großveranstaltungen zu "Weg mit den Barrieren!"

In allen Bezirken Bayerns hat der Sozialverband VdK bei Großveranstaltungen der Politik die Gelbe Karte gezeigt. Siebenmal forderte der VdK "Weg mit den Barrieren!", und siebenmal waren alle Reihen gefüllt. Mehrere tausend Mitglieder und Anhänger des Sozialverbands kamen insgesamt zu den Großveranstaltungen in den sieben Regierungsbezirken. Den Abschluss bildeten die beiden Kundgebungen im niederbayerischen Deggendorf und im mittelfränkischen Fürth.

VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher rief die Politik bei allen Veranstaltungen auf, sich stärker für Inklusion und Barrierefreiheit einzusetzen. "Barrieren grenzen große Teile der Bevölkerung aus", sagte Mascher, beispielsweise wenn jemand nicht in den Bus oder zum Arzt kommt. Barrierefreiheit nutze nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Eltern mit kleinen Kindern oder Sportlern mit Gipsbein und Krücken.

In der inklusiven Pestalozzi-Schule in Fürth warb Verena Bentele, Bundesbehindertenbeauftragte und VdK-Landesvorstandsmitglied, für einen Systemwechsel in der Bildungspolitik. Kinder mit und ohne Behinderung sollten gemeinsam unterrichtet werden, sagte Bentele. Gerade in Bayern gebe es bei der schulischen Inklusion noch großen Nachholbedarf. Die Politik muss "nachsitzen", sagte Bentele.

Zum Abschluss der sieben Veranstaltungen mit Reden, Podiumsdiskussionen und unterschiedlichen kulturellen Einlagen zog VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder eine positive Bilanz. Egal ob Stadttheater, Halle, Schule oder die Open-Air-Fläche einer Messe oder Landesgartenschau ? alle VdK-Kampagnenveranstaltungen waren voll besetzt. Pausder dankte allen VdK-Bezirken und Kreisgeschäftsstellen für die Mobilisierung der Mitglieder und Unterstützer. Für das kommende Jahr kündigte er die nächste Kampagne für eine sozial gerechte Gesellschaft an.

VdK-Großveranstaltung in Bayreuth

© Pastor

Mehr als 1200 Besucher sind zur Großveranstaltung des VdK-Bezirks Oberfranken zur landesweiten Kampagne "Weg mit den Barrieren!" gekommen. Auf der Seebühne der Landesgartenschau Bayreuth erklärten die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher, VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder und Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und Mitglied im VdK-Landesvorstand, warum Barrieren endlich beseitigt werden müssen.

Blick ins Publikum© Barnikel

Wohl noch nie war der Platz vor der Seebühne auf der Landesgartenschau so voll. Er sei "überwältigt", bekannte der Bayreuther VdK-Kreisvorsitzende Dr. Christoph Rabenstein bei der Begrüßung. Trotz aller Bemühungen sei auch die Landesgartenschau nicht ganz barrierefrei, berichtete Rabenstein. Damit die Band "Blind & Lame" auf der Seebühne auftreten konnte, musste der VdK eine Rampe organisieren.

Kreisvorsitzender Dr. Christoph Rabenstein© Sack

Die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz unterstrich die "immense Herausforderung", Bayern bis 2023 barrierefrei zu gestalten. Wörtlich sagte sie: "Unsere Gesellschaft lebt davon, dass alte und behinderte Menschen teilhaben können." Das fordere eine stärkere Sensibilisierung und die Lernbereitschaft von allen.

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz© Pastor

"Das ist eine Premiere für uns: die erste Veranstaltung unter freiem Himmel", stellte VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder fest. 8,3 Prozent der Menschen in Oberfranken sind Mitglieder im Sozialverband VdK. "Es gibt keine Region in Deutschland, in der der VdK stärker in der Bevölkerung verankert ist", so Pausder. Er unterstrich, dass Barrierefreiheit kein Luxusartikel ist, sondern ein Menschenrecht. "Und ein Menschenrecht darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt stehen." Für die Rettungsschirme für Banken und den Euro, sei genügend Geld vorhanden gewesen. "Jetzt brauchen wir einen Rettungsschirm für Menschen mit Behinderung und für die Pflegebedürftigen, damit diese nicht länger im Regen stehen", forderte Pausder.

© Pastor

"Barrieren betreffen jeden", sagte die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Allein in Bayern leben derzeit mehr als 1,5 Millionen Menschen mit Behinderung. Eine barrierefreie Umwelt und eine inklusive Gesellschaft sei aber in vielen Bereichen nach wie vor eine Wunschvorstellung, so Mascher. Immer noch gebe es kaum Regelschulen, die auch für Kinder mit Behinderung offenstehen. Auch die meisten Arzt- und Zahnarztpraxen seien nicht barrierefrei. "Was unsere Gesellschaft braucht, ist ein Umdenken", betonte Mascher. "Wir müssen ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkung entwickeln und ein Bewusstsein dafür, dass Inklusion und Barrierefreiheit eine Gesellschaft bereichern."

Ulrike Mascher, Präsidentin VdK Deutschland und Landesvorsitzende VdK Bayern© Pastor

Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele wies darauf hin, dass Barrieren für jeden Menschen etwas anderes sind. "Das sind oft ganz kleine Dinge, die eine Teilhabe erschweren", sagte sie. Während öffentliche Träger zur Barrierefreiheit verpflichtet sind, werden Privatwirtschaft und Privatpersonen bisher kaum in die Verantwortung genommen. "Auch die Privatwirtschaft muss dringend gesetzlich verpflichtet werden", forderte Bentele.

Verena Bentele, Mitglied des Landesvorstands des Sozialverbands VdK Bayern und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung© Pastor

In der anschließenden Podiumsdiskussion bekräftigte Susanne Müller, Leiterin der örtlichen Polio-Selbsthilfegruppe und Behindertenbeirätin, die Forderung von Bentele, die Privatwirtschaft zu Barrierefreiheit zu verpflichten. Margit von Wintzigerode berichtete, wie schwer es für ihren psychisch behinderten Sohn ist, einen Praktikumsplatz zu finden. Hartmut Peckmann vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund sagte, es solle eigentlich selbstverständlich sein, genügend Geld in den Abbau von Barrieren zu investieren. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer, darunter auch die städtische Behindertenbeauftragte Bettina Wurzel, dass viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden muss, um die Inklusion voranzutreiben.

Bei der Podiumsdiskussion (sitzend, von links): Margit von Wintzigerode, Hartmut Peckmann, Verena Bentele, Bettina Wurzel, Susanne Müller und Moderator Dominik Schott. Im Hintergrund die Gebärdendolmetscherinnen.© Liebmann

Text: Annette Liebmann

Im Vorprogramm und während der Veranstaltung traten die Band "Blind & Lame", der Kabarettist Martin Fromme und eine Tanzformation der Faschingsgesellschaft der Bayreuther Mohrenwäscher zusammen mit der Rollstuhltanzgruppe des RSV Bayreuth auf.

Blind an Lame bei ihrem Auftritt© Pastor

Die Faschingsgesellschaft der Bayreuther Mohrenwäscher© Pastor

Bayreuther Mohrenwäscher© Pastor

Die Rollstuhltanzsportgruppe des RSV Bayreuth zusammen mit der FG Bayreuther Mohrenwäschern© Pastor

Der RSV Bayreuth zusammen mit Ihren Goldmedalliengewinner Elisabeth Klimmeck und Markus Vogel.© Pastor

Kabarettist Martin Fromme© Liebmann

Näheres zur Kampage "Weg mit den Barrieren" erfahren Sie hier:

Weg mit den Barriern

Tipps und Termine

Das Messejahr 2016 in Bayern

Der VdK Bayern ist nah an den Menschen: So präsentiert sich der größte Sozialverband im Freistaat auch 2016 wieder auf verschiedenen Verbraucher- und Publikumsmessen. Hier eine Auswahl der Aktivitäten von Kreisen und Bezirken sowie des Landesverbands.

Ostbayernschau
Zeitgleich zum Gäubodenvolksfest findet im niederbayerischen Straubing die Ostbayernschau statt. Vom 13. bis 21. August 2016 ist die Ausstellung mit 17 Hallen vermutlich das größte Shopping-Center im Freistaat.
www.ausstellungsgmbh.de/ostbayernschau.html

Allgäuer Festwoche
Vom 13. bis 21. August lädt der VdK zu einem Standbesuch auf die Allgäuer Festwoche ein. Rund 400 Aussteller präsentieren sich auf dem Messegelände in Kempten. Die Besucher schätzen die Mischung aus Wirtschaftsmesse, Kulturtagen und Heimatfest. www.festwoche.com

OFRA
Neben dem VdK Bayern präsentieren sich auf der Oberfrankenausstellung in Hof (OFRA) vom 30. September bis 3. Oktober Aussteller aus Bereichen wie Wohnen, Freizeit, Bekleidung und Gesundheit. Schauplatz sind die Freiheitshalle und das angrenzende Messegelände.
www.kinold.de/messen/messe-hof.html

ConSozial
Einmal im Jahr wird das Messezentrum Nürnberg mit der ConSozial zum Treffpunkt für alle, die sich im Sozialbereich engagieren. Die Fachmesse vom 26. bis 27. Oktober 2016 bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen, Produkten und Angeboten rund um Sozialmanagement und soziale Arbeit. www.consozial.de

Heim + Handwerk
Kurz vor der Weihnachtszeit präsentiert sich der Sozialverband VdK Bayern traditionell auf der Münchner Messe -Heim + Handwerk-. Vom 23. bis 27. November strömen wieder rund 125.000 Besucher auf das Gelände der Neuen Messe München. Das Publikum weiß das große Angebot rund ums Wohnen, Bauen und Wohlfühlen zu schätzen. www.heim-handwerk.de

"Der VdK war für mich ein Glücksfall"

Mitarbeiterin des VdK-Beratungstelefons half umfassend bei akutem Pflegefall

VdK-Mitarbeiterin Andrea Kreipe stand Ingrid Killat zur Seite.© Sebastian Heise

Vielen Menschen, die das VdK-Beratungstelefon "Pflege und Wohnen" angerufen haben, konnte bereits geholfen werden. Eine von ihnen ist Ingrid Killat. Die Münchnerin ist dem Sozialverband VdK Bayern für die Unterstützung sehr dankbar.

Der Anruf war für Ingrid Killat ein Schock: Ihr Bruder Horst sei mit sehr hohen Zuckerwerten und in einem verwirrten Zustand ins Krankenhaus Pfaffenhofen gebracht worden, hieß es. Er sei im Anfangsstadium einer Demenz und könne sich nicht mehr allein versorgen. Die 72-jährige Frau ist die einzige Angehörige und musste sich von heute auf morgen um ihren "großen Bruder" kümmern. "Ich war total am Boden", erzählt Ingrid Killat.

In ihrer Not meldete sie sich beim VdK und fand mit Andrea Kreipe, einer der Mitarbeiterinnen am Beratungstelefon "Pflege und Wohnen", gleich eine Ansprechpartnerin, die sich um sie kümmerte. "Sie hat mich gut aufgenommen, mich beruhigt", erzählt die Münchnerin. Kreipe habe ihr bei vielen Dingen, die sie erledigen musste, geholfen, und ihr nützliche Tipps gegeben.

So organisierte Kreipe einen Beratungstermin in der Münchner VdK-Kreisgeschäftsstelle, wo Killat ihren 78-jährigen Bruder als VdK-Mitglied anmeldete. Auch dort wurde sie bestens beraten, wie sie erzählt, und vor allem setzte sich die Sozialrechtsberaterin des VdK erfolgreich für ihren Bruder ein. Sie erreichte für ihn die Pflegestufe 1 ? rückwirkend zum 2. Juni. Seit diesem Tag lebt Horst Killat in einem Pflegeheim in Oberhaching.

Seine Schwester, die regelmäßig zu Besuch kommt, ist sehr froh, diesen Platz für ihn so schnell bekommen zu haben. Er fühle sich dort sehr wohl. Bei der Suche danach hatte ihr Andrea Kreipe geholfen, ebenso wie bei der Organisation der Auflösung von Horst Killats Wohnung. Beispielsweise hatte die VdK-Mitarbeiterin ihr den Tipp gegeben, sich an Wohltätigkeitsorganisationen zu wenden. Diese würden die Wohnung ausräumen und die nicht mehr benötigten Möbel und Kleidung an bedürftige Menschen weitergeben.

Genauso kam es dann, und so konnte sie auch anderen Menschen helfen. Dank der Hilfe von Andrea Kreipe und dem VdK schaffte es Ingrid Killat schließlich, alles zu organisieren. Als sie dann "in ein schwarzes Loch fiel", wie sie erzählte, war Andrea Kreipe auch wieder für sie da und baute sie auf. Killat ist ihr für alles sehr dankbar und sagt, sie und der VdK seien ein "Glücksfall" gewesen.

Kontakt:
Das Beratungstelefon "Pflege und Wohnen" ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr unter (089) 2117-112 erreichbar.
E-Mail: lebenimalter.bayern@vdk.de
In der Zeit zwischen 24.12.2015 und 3.1.2016 ist das Telefon nicht besetzt.

Je früher zur Schuldnerberatung, desto besser

Überschuldete Senioren sind keine Seltenheit mehr - Wenn das Geld nicht ausreicht, sollte man sich kostenfrei beraten lassen

Immer mehr ältere Menschen tappen in die Schuldenfalle. Niedrige Renten, hohe Mieten und steigende Lebenshaltungskosten - da braucht nur noch eine Krankheit oder ein teurer Zahnersatz dazukommen, und schon rutscht man in die roten Zahlen. Eine frühzeitige Beratung kann helfen, dass es erst gar nicht so weit kommt.

Die Zahl der Schuldner in der Altersgruppe der über 70-Jährigen ist deutlich gestiegen. In ihrem "Schuldneratlas 2014" verzeichnet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform 134.000 überschuldete Senioren. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 23.000 Menschen. "Dies ist umso bemerkenswerter, da in weiten Teilen der älteren Bevölkerung Verschuldung und risikobehaftetes Konsumverhalten auf Grund meist eher konservativ-bewahrender Wertvorstellungen verpönt ist", heißt es in dem Bericht.

Oft reicht die Rente nicht aus

"Die Schuldnerstruktur ändert sich", bestätigt Michael Bretz, Pressesprecher von Creditreform. Während es vor ein paar Jahren noch viele Jugendliche waren, die wegen eines Handyvertrags in die roten Zahlen rutschten, sind es nun Rentner, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. "Viele verschulden sich aus Not", weiß Bretz aus Gesprächen mit Betroffenen. Oft müssten Senioren auch im Alter arbeiten gehen, weil die Rente zum Leben nicht reicht oder sie ihre Gläubiger bedienen müssen. Ist man einmal in die Schuldenfalle getappt, so wird sie schnell zum Teufelskreis, aus dem man nur schwer wieder herausfindet.

Beim monatlichen Einkommen, der Rente, sei keine Erhöhung zu erwarten, und auch die Entlastung durch einen Kredit sei im höheren Alter meist nicht möglich. Hinzu komme, dass Schulden hoch verzinst seien. "Da können aus 5000 ganz schnell 12.000 Euro werden", berichtet Bretz. Solche Fälle kennt auch Michael Weinhold, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände. Der Leiter der Schuldnerberatung des Instituts für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA) in Nürnberg betont: "Eine Beratung ist stets dann angezeigt, wenn man mit seinem Geld nicht mehr auskommt." Dies könne beispielsweise sein, wenn das Konto dauerhaft überzogen ist, die Mahnungen sich häufen, oder es schwer falle, die Miete oder die Energiekosten zu begleichen. Prinzipiell gelte der Grundsatz: "Wenn man finanzielle Probleme hat, sollte man so früh wie möglich eine Schuldnerberatung aufsuchen."

Schuldnerberatungen gibt es viele. Doch welche ist die richtige? Weinhold empfiehlt, sich an die jeweilige Stadtverwaltung beziehungsweise das Landratsamt zu wenden und zu erfragen, welcher soziale Träger eine kostenlose Beratung anbietet. Die Beratungsstellen vor Ort lassen sich auch im Internet herausfinden. "Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Beratung kostenfrei ist und einen barrierefreien Zugang gewährleistet- und wenn dies nicht der Fall ist, dass auch ein Hausbesuch angeboten wird", rät Weinhold.

In einem ersten Schritt verschafft sich der Schuldnerberater einen Überblick über die finanzielle Situation. Er erstellt gemeinsam mit dem Betroffenen eine Übersicht über die laufenden Ausgaben und zieht Bilanz. Dann überprüft er, ob die Verpflichtungen weitergezahlt werden können. Bei Bedarf setzt er sich auch mit den Gläubigern in Verbindung, um eine für beide Seiten angemessene Lösung zu erzielen. Auch wenn der Schuldnerberater dafür sorgt, dass Verbindlichkeiten langfristig beglichen werden können, so muss dem Betroffenen genügend Geld zum Leben bleiben. Miete, Heizung, Strom und Lebenshaltung haben absoluten Vorrang. Die Rente ist bei Alleinstehenden bis 1050 Euro, bei Paaren bis 1440 Euro geschützt. Das heißt, unterhalb dieser Grenze ist der Betroffene nicht pfändbar.

Ein Privatinsolvenzverfahren sei erst dann notwendig, wenn die Betroffenen ihre Schulden dauerhaft nicht mehr zurückzahlen können, so Weinhold. Dies hänge von der persönlichen und wirtschaftlichen Situation sowie von der Art und der Höhe der Schulden ab. Die Frage, ob ein solches Verfahren sinnvoll ist, könne daher nur im Rahmen einer umfassenden Beratung beantwortet werden. Am besten ist es jedoch, erst gar nicht so hohe Schulden anzuhäufen. Doch das ist wohl nicht so einfach. Die größte Schwierigkeit sei nämlich, sich die Situation einzugestehen, berichtet Bretz: "Vielen fällt es schwer zu sagen: Ich bin pleite." Für sie sei es einfacher, mit Schulden zu leben, zumal sie darauf hoffen, dass Gläubiger ab einem bestimmten Alter des Schuldners oft auf ihre Forderungen verzichten würden. Nicht vergessen werden dürfe aber auch, welche seelischen Folgen das finanzielle Scheitern haben kann. "Gerade ältere Menschen schämen sich und ziehen sich zurück."

Annette Liebmann

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  1. Das Publikum schwenkt die VdK Fähnchen | © Pastor
  2. Blick ins Publikum | © Barnikel
  3. Kreisvorsitzender Dr. Christoph Rabenstein und Gebärdendolmetscherin | © Sack
  4. Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernetz | © Pastor
  5. Blick vom Kulturkabinett auf die Bühne, während der Rede von Michael Pausder | © Pastor
  6. Präsidentin vom VdK Deutschland und Landesvorsitzende Ulrike Mascher | © Pastor
  7. Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele | © Pastor
  8. Podiumsdiskussion | © Liebmann
  9. Band Blind and Lame bei ihrem Auftritt | © Pastor
  10. Die Mohrenwäscher tanzen | © Pastor
  11. Die Mohrenwäscher zeigten ein Tanzmedley zum "Blumenmelodien" | © Pastor
  12. Die Rollstuhltanzsportgruppe des RSV Bayreuth tanzt mit den Mohrenwäschern | © Pastor
  13. Auftritt des RSV Bayreuth zusammen mit Ihren Goldmedalliengewinner Elisabeth Klimmeck und Markus Vogel. | © Pastor
  14. Kabarettist Martin Fromme bei seinem Auftritt | © Liebmann
  15. Button mit der Aufschrift "Weg mit den Barrieren!" und VdK-Bayern Logo | © VdK
  16. VdK-Mitarbeiterin Andrea Kreipe stand Ingrid Killat zur Seite. | © Sebastian Heise
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