Ressort Leben mit Behinderung

Barrieren finden mit den Stadtplanern von morgen

26.10.2017
Sendlinger Straße, München

Im Rahmen eines Projektseminars nahm der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung die Sendlinger Straße in München genauer unter die Lupe bzw. "unter die Räder". Studierende der Ludwig Maximilians Universität München (LMU) testeten, wie gut die Sendlinger Straße in München für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar ist.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten mit Hilfe von Augenbinden Blindheit simulieren und die Benutzung eines Blindenstocks testen. Unterstützt wurden sie dabei vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund. Außerdem erfuhren sie, wie Menschen, die einen Rollator nutzen, damit zurecht kommen. Durch den Einsatz eines Alterssimulationsanzugs, der von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zur Verfügung gestellt wurde, konnten die Studierenden erkennen, welche Bedürfnisse gebrechliche Senioren haben.

Der VdK - vertreten durch Ulrike Stemmer - war mit drei Rollis dabei, um die Situation für Menschen im Rollstuhl erfahrbar zu machen.

Bildergalerie: LMU Projektseminar

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  • Zu Beginn wurden die Rollis als „Testfahrzeuge“ gekennzeichnet.
    LMU Projektseminar
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  • Erste Hürde: den richtigen Aufzug aus dem Zwischengeschoß bei S- und U-Bahn zum Marienplatz zu finden, wurde gemeistert.
    LMU Projektseminar
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  • Der Simulationsanzug zeigte, wie anstrengend das Treppensteigen und Gehen im Alter sein kann und dass es in der Sendlinger Straße zu wenig Plätze zum Ausruhen gibt.
    LMU Projektseminar
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Beratungstelefon


Sozialverband VdK Bayern
Ehrenamt und soziale Praxis
Ressort „Leben mit Behinderung“

Beratungstelefon „Leben mit Behinderung“:
Telefon: (089) 2117 - 113

Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr
lebenmitbehinderung.bayern@vdk.de

Wir beraten individuell Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen und deren Angehörige unter anderem zu folgenden Themen:

  • Teilhabe und Selbstbestimmung auf allen Ebenen
  • Leistungen bei Schwerbehinderung
  • Übergang zur Volljährigkeit
  • Inklusive Freizeiten für Kinder und Jugendliche
  • Barrierefreiheit
  • Wohnformen für Menschen mit Behinderung
  • Unterstützung bei der Umsetzung inklusiver Projekte (Bildung, Schule, Freizeit)
  • Informationen über weiterführende Hilfen

Was ist Inklusion?

Symbolfoto: Kleine Männchen aus Knetgummi bilden einen Kreis
Die Teilhabe der Menschen mit und ohne Behinderungen am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben sind elementare Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft. Dafür setzt sich der Sozialverband VdK ein. | weiter

Inklusive Freizeiten

Zwei Mädchen winken dem Betrachter zu
Der Sozialverband VdK Bayern e.V. veranstaltet seit rund 30 Jahren Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung. Die Ferienfreizeiten haben das Ziel, den inklusiven Gedanken zu leben und Begegnungsräume für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. | weiter

Freizeit, Bildung und Begegnung


Die bayerischen Regierungsbezirke bezuschussen Veranstaltungen für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Gefördert werden die Bereiche:

  • Schulungsmaßnahmen mit behinderungsspezifischen Themen
  • Begegnungsveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderung
  • Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderung


Informationen über Zuschüsse für Begegnungen, Schulungen und Selbsthilfe unter:

http://www.vdk.de/fbb-bayern/

VdK Bayern
Symbolfoto: Eine glueckliche Familie, bestehend aus drei Generationen
Allein in Bayern vertritt der Sozialverband VdK die Interessen von über 708.000 Mitgliedern. Und die Zahl der Mitglieder wächst ständig! Das macht den VdK zu einer gewichtigen Stimme in sozialpolitischen Fragen.
Rechtsberatung
Symbolfoto: Eine Justitia-Statue
Sozialrecht ist unsere Stärke. Die VdK-Rechtsberatung auf den Gebieten Rente, Behinderung, Gesundheit und Pflege ist einzigartig – auch im Preis-Leistungsverhältnis. Erfahrene Experten helfen VdK-Mitgliedern durch den Paragrafendschungel.
VdK vor Ort
Symbolfoto: Gruppenbild von Senioren beim Wandern
Der Sozialverband ist nah an den Menschen: Rund 2000 VdK-Ortsverbände gibt es in Bayern. Ratsuchende VdK-Mitglieder finden in sieben Bezirks- und 69 Kreisgeschäftsstellen eine flächendeckende und bürgernahe Betreuung.
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Tipps und Termine
Symbolfoto: Ausgeschnittene Papiermännchen bilden einen Kreis
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