30. September 2017
VdK-Zeitung Archiv

Umverteilung bleibt weiterhin Top-Thema

Sozial gerechte Steuerpolitik ist von der neuen Bundesregierung gefordert

Vor der Bundestagswahl wurde nochmals deutlich, dass Verteilungsfragen und damit eine sozial gerechte Gesellschaft für die Menschen in Deutschland zentrale Anliegen sind.

© Bernd Wachtmeister/pixelio.de

Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Wer mehr Einkommen und Vermögen hat, zahlt mehr Steuern als diejenigen, die weniger haben. Im Idealfall wird so eine sozial gerechte Gesellschaft geschaffen. Genau dies geschieht aber nach Meinung der Bundesbürger zu wenig, wie eine repräsentative Umfrage der Gewerkschaft ver.di und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ergab.

Eine große Mehrheit spricht sich für höhere Steuern und mehr Bildungs- und Sozialausgaben aus. Insbesondere solle in die Bekämpfung von Altersarmut (84 Prozent), in Verbesserungen bei der Pflege (77 Prozent) und für Kinder- und Jugendhilfe (72 Prozent) investiert werden. Selbst 74 Prozent der nach eigenen Angaben konservativ eingestellten Bürger fordern mehr Steuern für höhere Einkommen und Vermögen, um damit sozialpolitische Maßnahmen zu finanzieren.

Dass die soziale Kluft kontinuierlich wächst, bestätigen auch Zahlen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), das die Daten zur Entwicklung der im Schnitt verfügbaren Einkommen zwischen 1991 und 2014 untersucht hat. Hohe Einkommen sind demnach um real 17 Prozent gestiegen, während mittlere Einkommen um zehn, niedrigere Einkommen sogar nur um drei Prozent wuchsen.

All diese Zahlen untermauern eine Hauptforderung des Sozialverbands VdK nach mehr Umverteilung durch eine sozial gerechte Steuerpolitik. „Jetzt muss die neue Bundesregierung entsprechend handeln“, erklärt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher.

bsc

Schlagworte Umverteilung | soziale Sicherheit | Soziale Gerechtigkeit

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