22. Oktober 2014
VdK-Zeitung Archiv

Rollifahrer als Lebensretter

VdK-Mitglied stürzt sich aus fahrendem Auto

Andreas Unglert, VdK-Mitglied im Rollstuhl, hat mit einer wahrhaft heldenhaften Tat einer Frau das Leben gerettet. Mehrere Zeitungen berichteten über seinen Einsatz. An seine eigenen Schmerzen und seine Behinderung hat Andreas Unglert in diesem Moment nicht gedacht.


Der 59-Jährige fuhr gerade mit seiner Frau durch Sonthofen im Allgäu. Plötzlich sah Unglert eine Frau von einem Motorrad fallen. Er sagte seiner Frau, sie solle das Auto sofort wenden und anhalten. Noch bevor das Auto stand, ließ er sich vom Beifahrersitz des Geländewagens auf die Straße fallen und robbte sich zu der verunglückten Frau.

Das Opfer hatte keinen Puls mehr, ihr Gesicht war angeschwollen und schon dunkelblau angelaufen. Unglert brachte sie in die stabile Seitenlage und befreite sie von ihrem Helm. Dann war der Rettungswagen eingetroffen. Die Sanitäter versorgten die 48-jährige Frau und brachten sie ins Krankenhaus.

Gleich mehrere Tageszeitungen berichteten von seiner Heldentat. Unglert selbst wollte das gar nicht. Als die Polizei ihn fragte, ob Journalisten ihn sprechen könnten, zögerte er. „Ich hätt‘s nicht gemacht“, erzählt er. Doch seine Kinder überredeten ihn. Als die Berichte erschienen waren, bekam er sogar Reaktionen aus Norddeutschland, wo eine Tochter von ihm lebt.

Unglert selbst zog sich bei der Aktion zahlreiche Prellungen zu, die für zusätzliche Schmerzen sorgten. „Momentan liege ich viel“, sagt der dreifache Vater und fünffache Großvater. Seit 2000 leidet er unter verschiedenen Krankheiten, seit sieben Jahren sitzt er im Rollstuhl. Er hofft darauf, bald in einer Schmerzabteilung eines Krankenhauses behandelt zu werden. Froh ist er darüber, dass es der verunglückten Frau wieder besser geht. Sie habe sich auch schon bei ihm bedankt, erzählt er auf Nachfrage.

Sebastian Heise

Schlagworte Lebensretter | Andreas Unglert | Heldentat

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