26. Juni 2014
VdK-Zeitung Archiv

Schlaganfall: Die Risikofaktoren erkennen

Infokampagne „Bayern gegen den Schlaganfall“

In Bayern erleiden täglich rund 110 Menschen einen Schlaganfall. Auch junge Menschen können betroffen sein. Um die Bürger über Symptome und Risiken zu informieren und aufzuzeigen, was im Notfall zu tun ist, haben das bayerische Innenministerium und das Gesundheitsministerium zusammen mit Kooperationspartnern die Initiative „Bayern gegen den Schlaganfall“ gestartet. Schirmherr ist Ministerpräsident Horst Seehofer.

© AOK-Mediendienst


Ein Schlaganfall ist kein unausweichlicher Schicksalsschlag. „Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko verringern“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml zum Start der Kampagne. Bereits im Vorfeld gebe es erste Anzeichen, wie etwa Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Sehstörungen. Wer bei diesen Signalen gleich den Arzt aufsuche, könne oft das Schlimmste noch verhindern.

Nur wer sein Risiko kennt, kann vorbeugen

Die Folgen eines Schlaganfalls sind die häufigste Ursache für Behinderung im Erwachsenenalter. Es gibt eine ganze Reihe von Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen können: Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern, Rauchen sowie starker Alkoholkonsum. „Nur wer sein Risiko kennt, kann auch gezielt vorbeugen", betont Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, einer der Kooperationspartner der Kampagne. Etwa ein Drittel der Bevölkerung kennt diese Risikofaktoren nicht. Experten sehen hier einen großen Informationsbedarf.

Laut einer Schätzung ließen sich rund 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen durch gezielte individuelle Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern. Aber auch das Wissen, was im Ernstfall zu tun ist, kann Leben retten. Denn bei einem Schlaganfall muss sofort gehandelt werden. „Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie selbst oder ein Angehöriger einen Schlaganfall haben könnten, zögern Sie nicht und rufen Sie den Rettungsdienst unter der Notruf-Nummer 112“, rät Innenminister Joachim Herrmann. Um die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung zu erhöhen, ist es wichtig, dass der Betroffene möglichst schnell in ein geeignetes Krankenhaus mit einer Spezialstation gebracht wird.

Im Rahmen der Infokampagne sind in Bayern viele Veranstaltungen geplant, beispielsweise Vorträge, Filmvorführungen und Telefonaktionen. Auch Jugendliche und Studenten sollen für das Thema sensibilisiert werden, denn einen Schlaganfall kann man schon in jungen Jahren erleiden. Noch bis Mitte August tourt der Schlaganfall-Bus durch Bayern. In dem feuerroten Doppeldecker gibt es umfangreiche Informationen über Risikofaktoren und typische Symptome, Interessierte können an Mitmach-Aktionen teilnehmen, bei denen unter anderem Blutdruck und Blutzucker gemessen werden. Der Bus gastiert beispielsweise in Rosenheim, in Traunstein, Ingolstadt und Passau.

Ausführliche Informationen zur Kampagne sowie eine Übersicht, in welchen Städten und Gemeinden der Schlaganfall-Bus Halt macht, gibt es im Internet unter www.bayern-schlaganfall.de

ali

Schlagworte Infokampagne | Schlaganfall | Schlaganfall-Bus

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