26. Juni 2014
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Neuer Preis für beispielhafte Inklusion

Sozialministerin Müller und Anna Schaffelhuber geben Startschuss

Mit einem neuen Preis will das bayerische Sozialministerium vorbildliche Projekte zum Thema Inklusion fördern. Gemeinsam mit der fünffachen Paralympics-Gewinnerin, VdK-Mitglied Anna Schaffelhuber, stellte die bayerische Sozialministerin Emilia Müller den Wettbewerb „Miteinander – Zukunft Inklusion“ in München vor.

Stellten den „Miteinander-Preis“ vor: Paralympics-Gewinnerin Anna
Schaffelhuber (links) und Sozialministerin Emilia Müller. | © Heise


„Wir wollen Projekte aus allen Bereichen auszeichnen, die mit viel Engagement Inklusion leben“, sagte Staatsministerin Emilia Müller. Der „Miteinander-Preis“ ist mit insgesamt 14.000 Euro dotiert. In jedem der sieben Regierungsbezirke wird ein Projekt ausgezeichnet und mit jeweils 2000 Euro prämiert. Außer dem Sozialministerium beteiligen sich Antenne Bayern, Sat.1 Bayern sowie der Landesbehindertenrat, in dem auch der Sozialverband VdK Bayern vertreten ist.

VdK-Mitglied Anna Schaffelhuber, die bei den Paralympischen Winterspielen im vergangenen März in Sotschi fünf Goldmedaillen gewann, hat gerne die Schirmherrschaft für „Miteinander“ übernommen. „Ich will den Bewusstseinswandel für den Wert einer inklusiven Gesellschaft vorantreiben“, sagte Schaffelhuber, die querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt.

Während sich die Auszeichnung „JobErfolg“ vom bayerischen Landtag, dem bayerischen Sozialministerium und der bayerischen Behindertenbeauftragten, Irmgard Badura, an Arbeitgeber wendet, die sich besonders um Inklusion verdient gemacht haben, richtet sich dieser Preis an die gesamte Gesellschaft. Zwar können sich auch hier Firmen bewerben, genauso aber auch Privatinitiativen, Vereine und Organisationen, „die mit viel Engagement eine lebendige Inklusion von Menschen mit Behinderung in Bayern stützen“, sagte Sozialministerin Müller.

Vorbildliche Projekte

In den Teilnahmebedingungen heißt es: „Sie sind Teil eines Netzwerkes, das sich eine inklusive Gesellschaft zum Ziel gesetzt hat? Ihr Projekt hat Vorbildfunktion und/oder setzt neue, kreative und unkonventionelle Lösungsansätze zur Inklusion um? Was Sie gelernt und erreicht haben, ist übertragbar und nutzbar für andere?“ Wer eine der Fragen bejahen kann, kann sich bis zum 29. August für den „Miteinander-Preis“ bewerben. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.miteinanderpreis.de herunterzuladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Fragen können Interessierte per E-Mail an miteinander@stmas.bayern.de oder telefonisch an das Bürgerbüro des Sozialministeriums richten, Telefon (089) 1261-1660. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine Jury, in der neben Emilia Müller und Anna Schaffelhuber Vertreter des Sozialministeriums, von Antenne Bayern, Sat.1 Bayern und des Landesbehindertenrats sitzen. Die Verleihung findet am 20. Oktober in München statt. „Wir wollen Barrieren in den Köpfen abbauen und ein positives Signal setzen“, so Sozialministerin Emilia Müller.

Informationen zu dem Preis gibt das Sozialministerium auch beim Tag der offenen Tür in der bayerischen Staatskanzlei, am Samstag, 5. Juli. Das Thema Inklusion von Menschen mit und ohne Handicap steht bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. So gibt es auch Essen von einer Inklusionsfirma. Die Staatskanzlei am Franz-Josef-Strauß-Ring 1 in München ist am 5. Juli von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr.

Sebastian Heise

Schlagworte Inklusion | Preis | Miteinander | Wettbewerb

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