28. Januar 2014
VdK-Zeitung Archiv

Ehrenamt ist eine gute bayerische Tradition

50 000. Ehrenamtskarte wird im Februar von Ministerin Müller überreicht

Aktive Ehrenamtliche können sich seit 2011 über eine Anerkennung durch das Bayerische Sozialministerium freuen. Mit der „Ehrenamtskarte“ im Scheckkartenformat erhalten engagierte Mitbürger in über 60 Landkreisen Rabatte. Jetzt wird die 50.000. Karte ausgegeben.


Es soll eine feierliche Stunde am 20. Februar im Senatssaal des Bayerischen Landtags werden, wenn im Beisein von 200 Gästen der oder die Ausgewählte aus der Hand der Bayerischen Sozialministerin Emilia Müller die 50.000. Ehrenamtskarte überreicht bekommt. Im Mittelpunkt sollen diejenigen stehen, die sich Tag für Tag in Bayern für andere einsetzen: im Sportverein, in der Kirchengemeinde, in Nachbarschaftsinitiativen, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder beim Sozialverband VdK.

So wie Hedwig Brenner aus Neuburg an der Donau. Die VdKlerin ist seit kurzem stolze Inhaberin der Ehrenamtskarte. Sie engagiert sich schon seit Oktober 2009 als VdK-Pflegebegleiterin. Zudem besucht sie seit vielen Jahren Patienten im VdK-Geriatriezentrum in Neuburg, geht mit ihnen spazieren, liest ihnen vor oder begleitet sie in den Gottesdienst. „Sie hat ein großes Herz“, sagen alle, die sie kennen. Vor allem für ältere und bedürftige Menschen setzt sich die 73-Jährige ein. „Über die Anerkennung durch die Ehrenamtskarte habe ich mich riesig gefreut“, erzählt Brenner. Aufgeregt sei sie gewesen, als ihr Landtagsabgeordnete Claudia Jung persönlich gratulierte.

Das kleine blaue Kärtchen hat jetzt einen Ehrenplatz in ihrem Geldbeutel. Doch es sind nicht die finanziellen Vergünstigungen, die ihr Freude machen, sondern das Gefühl, dass ihr Engagement gewürdigt wird. Sozialministerin Emilia Müller ist stolz auf den gelebten Bürgersinn in Bayern: „Sich für das Gemeinwohl einzusetzen, hat in Bayern Tradition.“

Die Ehrenamtskarte im Scheckkartenformat soll diese gute Tradition unterstützen. In mehr als 60 bayerischen Landkreisen erhält man mit ihr Vergünstigungen. Das kann ein verbilligter Eintritt sein oder ein Rabatt beim Einkauf in örtlichen Geschäften, die sich als „Akzeptanzstellen“ der Ehrenamtskarten haben registrieren lassen. Besonders diesen Partnern der freien Wirtschaft gelte ihr Dank, so Ministerin Müller.

Info

Die Bayerische Ehrenamtskarte können Ehrenamtliche beantragen, die sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche in einem Zeitraum von zwei Jahren für das Gemeinwohl eingesetzt haben und sich dies in ihrem Antrag bestätigen lassen. Voraussetzung ist, dass der Landkreis oder die kreisfreie Stadt, in der der Ehrenamtliche wohnt, die Ehrenamtskarte unterstützt. Eine Liste der betreffenden Landkreise sowie nähere Informationen finden sich unter www.ehrenamtskarte.bayern.de – oder beim zuständigen Landratsamt vor Ort.

Antragsformulare für die Ehrenamtskarte gibt es ebenfalls im Internet oder beim Landratsamt. Die blaue Karte im Scheckkartenformat hat eine Gültigkeit von drei Jahren und verlängert sich nicht automatisch, sondern muss neu beantragt werden. Besonders verdiente Ehrenamtliche erhalten eine unbegrenzt gültige goldene Ehrenamtskarte. Die Vergünstigungen, die Karten-Inhabern gewährt werden, sind von Ort zu Ort unterschiedlich, auch hier hat das Landratsamt Informationen, welche Geschäfte und kommunalen Einrichtungen Rabatte gewähren.

Dr. Bettina Schubarth

Schlagworte Ehrenamt | Ehrenamtskarte

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