23. Oktober 2019
VdK-Zeitung

VdK-Mitglied singt sich in Fernsehshow

Jazzsängerin Jenny Evans nimmt an der TV-Sendung „The Voice Senior“ teil – vier Folgen ab 24. November

Jenny Evans hat bereits vor rund 40 Jahren erstmals bei einer VdK-Veranstaltung gesungen. Es folgten viele weitere Auftritte und Plattenaufnahmen. Nun, mit 65 Jahren, tritt sie im Fernsehen auf: in der SAT.1-Show „The Voice Senior“. Evans, die auch ehrenamtlich im Sozialverband VdK aktiv ist, berichtet begeistert von den bisherigen Aufzeichnungen.

Jenny Evans bei einer Aufzeichnung von „The Voice Senior“. | © SAT.1/André Kowalski

Beim großen inklusiven Minigolfturnier des VdK in Planegg bei München hatte Jenny Evans Ende der 1970er-Jahre gesungen. Seitdem trat die Jazzsängerin auf zahlreichen Bühnen auf. Im Münchner Jazzclub „Unterfahrt“, der zu den besten seiner Art zählt, ist die 65-Jährige Stammgast. Traditionell wird sie dort auch dieses Jahr wieder am Samstag vor Heiligabend ein Konzert mit Weihnachtsliedern geben. Wenige Wochen vorher feiert sie eine besondere Premiere: Jenny Evans singt erstmals in einer TV-Casting-Show.

The Voice of Germany“ kannte sie schon länger, und Ende vergangenen Jahres sah sie zum ersten Mal die Senioren-Variante. Die Show gefiel ihr gut, auch weil bereits etablierte Sängerinnen und Sänger teilnahmen. Sie las die Teilnahmebedingungen: mindestens 60 Jahre alt und keinen Plattenvertrag. Beides traf auf sie zu, und sie bewarb sich. Mit Erfolg: Jenny Evans wurde zum Vorsingen eingeladen, das in ihrer Heimatstadt München stattfand. Sängerinnen und Sänger aus Bayern, Österreich und der Schweiz waren dabei.

Erste Runde a cappella

Zunächst musste sie a cappella (ohne Begleitung und Mikrofon) vorsingen. Es folgten mehrere Runden mit Begleitmusik. Jedes Mal wurden es weniger Mitstreiter. Schließlich überzeugte sie das Produktionsteam so von ihrem Gesang, dass es Jenny Evans nach Berlin einlud. Dort wurde sie wie die anderen Bewerberinnen und Bewerber mit der Kamera begleitet. Der Münchnerin machte dies Spaß, und es war „überhaupt kein Konkurrenzkampf“, sagt sie. Sie habe „sehr nette Mitstreiter kennengelernt“, und das „The Voice“Team habe sie toll betreut.

Nach ein paar Wochen wurde sie dann für die „Blind Auditions“ ausgewählt. Das ist das Besondere an dieser Casting-Show: Die Jury-Mitglieder Yvonne Catterfeld, Michael Patrick Kelly, Sasha und The BossHoss sehen die Bewerber bei ihrem Auftritt nicht. Sie sitzen in Sesseln, mit dem Rücken zu den Künstlern. Erst, wenn sich ein Jury-Mitglied für eine Sängerin oder einen Sänger entscheidet und auf den roten Knopf (Buzzer) drückt, dreht sich der Sessel um, und sie oder er kann den restlichen Auftritt verfolgen. Die Kandidatin oder der Kandidat hat es dann in die nächste Runde geschafft.

Unter den Jury-Mitgliedern, die den Buzzer gedrückt haben, dürfen sich die Künstler einen Teamchef aussuchen, der sie dann trainiert. Ab Sonntag, 24. November, können die Zuschauer sehen, wie weit Jenny Evans kommt. Insgesamt sind vier Folgen geplant, die jeweils sonntags ab 20.15 Uhr auf SAT.1 ausgestrahlt werden sollen (Internet: www.sat1.de/tv/the-voice-senior). Das Finale ist für den 15. Dezember vorgesehen und soll live ausgestrahlt werden.

Freude am Leben


Neben ihren musikalischen Auftritten engagiert sich Jenny Evans ehrenamtlich als VdK-Pflegebegleiterin. Einmal in der Woche besucht sie einen an Demenz erkrankten Mann und dessen Frau. Dabei kann sie auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen. Zuvor hatte sie ihren Ehemann, den Musikmanager Rudi Martini, gepflegt.

Die Trauer über den Tod ihres Mannes inspirierte sie zu 22 Liedern. Zwölf davon nahm die gebürtige Engländerin im Studio zu einem Album auf, das den Titel „Even Without You“ (Auch ohne dich) trägt. Die Lieder handeln von „Liebe, Leid, Leidenschaft und Verlust“, erzählt sie. Es gehe aber auch darum, sein Leben weiter zu leben, Freude zu haben und neue Aufgaben zu suchen, zum Beispiel bei der Fernsehshow „The Voice Senior“.

Sebastian Heise

Schlagworte The Voice Senior | Jenny Evans | Sat.1 | Jazz | Casting Show | Singen | Yvonne Catterfeld | Blind Auditions

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