1. September 2019
VdK-Zeitung

Fair ist gut für Deutschland

VdK-­Präsidentin Verena Bentele bei IG­-Metall­Kundgebung in Berlin

Über 30 Grad zeigte das Thermometer in Berlin. Das alleine sorgte schon für heiße Stimmung bei den 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der IG-Metall-Abschlusskundgebung #Fairwandel am 29. Juni am Brandenburger Tor in Berlin. So richtig heizte ihnen dann aber Gastrednerin Verena Bentele ein.

© Henning Schacht


Die VdK-Präsidentin war begeistert von der Euphorie der Menge: „Wir sind richtig viele! Und wir kämpfen gemeinsam für soziale Gerechtigkeit!“, rief sie den Menschen zu, die dicht gedrängt vor der Bühne standen. Sie verwies auf die hohe Schlagkraft der beiden Organisationen. IG Metall und VdK haben zusammen 4,3 Millionen Mitglieder. „Das sind deutlich mehr als alle politischen Parteien zusammen. Die Politik hört auf uns und unsere Forderungen“, sagte Bentele.

Beiden Organisationen gehe es um einen fairen gesellschaftlichen Wandel, um soziale Gerechtigkeit. Nach Auffassung Benteles sind dafür vier Themen zentral: Umverteilung, Bildung, Solidarität und Inklusion. „Wir nehmen alle mit. Ob jung oder alt, ob hier geboren oder nicht“, erklärte sie. Dazu brauche es aber „alle Köpfe und Hände“, appellierte Bentele.

An die Jugendorganisation der IG Metall gewandt, forderte Bentele auch die jungen Menschen auf, sich für eine gerechte Rentenpolitik einzusetzen. Sie stellte die Kernforderung der VdK-Kampagne #Rentefüralle vor: eine solidarische Rentenversicherung, in die alle einzahlen – Arbeitnehmer, Selbstständige, Beamte, Politiker und Manager. Finanziert durch eine Steuerpolitik, die hohe Einkommen und Gewinne in den Blick nimmt. So könne eine gute Rente gewährleistet werden. Es müsse Schluss sein mit der Mehrklassengesellschaft, sagte sie.

Respekt vor der Arbeit

Notwendig seien außerdem Investitionen in eine Arbeitswelt, die jeden Arbeitnehmer mit in die digitale Zukunft nimmt. Zudem müsse sich jeder Mensch darauf verlassen können, anständig für seine Arbeitsleistung bezahlt zu werden. „Das ist Respekt vor der Arbeit, den jeder verdient hat, genauso wie den Respekt in der Rente“, betonte Bentele. Sie pochte einmal mehr auf die rasche Einführung einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung. Die Demonstration machte auf die Auswirkungen der Digitalisierung und des Klimawandels auf den Arbeitsmarkt aufmerksam. „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Veränderungen massenhaft Verlierer produzieren“, erklärte IG-Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann. Dem Aufruf waren 50.000 Menschen aus ganz Deutschland gefolgt.

Fotogalerie: Verena Bentele bei "FairWandel"

VdK-Präsidentin Verena Bentele sprach bei einer Kundgebung der IG Metall in Berlin am 29. Juni vor über 50.000 Menschen und präsentierte die Forderungen unserer aktuellen Kampagne #Rentefüralle.

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  • Über 50.000 Menschen haben bei einer Kundgebung der IG Metall in Berlin für Fairness beim Umbau der Wirtschaft demonstriert. Auch der Sozialverband VdK beteiligte sich an der Demonstration unter dem Motto «FairWandel».
    Verena Bentele vor dem Plakat #Fairwandel nur mit uns
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  • VdK-Präsidentin Verena Bentele im Gespräch mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Bundesumweltministerin Svenja Schulze.
    Verena Bentele im Gespräch
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  • "Wir kämpfen gemeinsam für eine Grundrente für alle", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele und brachte unsere Forderungen der aktuellen Kampagne #Rentefüralle deutlich zum Ausdruck.
    Verena Bentele am Rednerpult
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  • Verena Bentele am Rednerpult
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  • Verena Bentele am Rednerpult
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Dr. Bettina Schubarth

Schlagworte Verena Bentele | IG-Metall-Abschlusskundgebung | IG Metall | #Fairwandel

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