1. September 2019
VdK-Zeitung

Für den VdK von Tür zu Tür

Ehrenamtliche berichten, warum sie gerne für die Spendenaktion „Helft Wunden heilen“ sammeln

Der VdK Bayern ist nicht nur ein großer Verband, der Sozialrechtsberatung anbietet und sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Dahinter stehen auch Tausende Ehrenamtliche, die dafür sorgen, dass der Ortsverband in ihrer Heimatgemeinde eine Gemeinschaft ist, in der kranke und benachteiligte Menschen nicht vergessen werden. In unserer neuen Serie „Engagiert im VdK“ stellen wir Ehrenamtliche und deren Tätigkeiten vor. Leider können wir nicht über alle 15.200 Menschen berichten, die sich in Bayern engagieren. Deshalb haben wir exemplarisch Menschen ausgewählt, die wir stellvertretend für alle anderen vorstellen. Den Start machen die HWH-Sammler Franz Xaver Heinle und Alfred Probst aus Kimratshofen in Schwaben.

Alfred Probst (links) und Frank Xaver Heinle sind bald wieder unterwegs, um Spenden für die VdK-Hilfsaktion „Helft Wunden heilen“ zu sammeln. | © Annette Liebmann

Kimratshofen im VdK-Kreisverband Oberallgäu ist ein Ortsteil von Altusried mit eigenem VdK-Ortsverband. Wer hier für die Spendenaktion „Helft Wunden heilen“ (HWH) sammelt, legt viele Kilometer zurück, denn zum Dorf zählen mehrere Weiler. Ab 18. Oktober ist Franz Xaver Heinle wieder unterwegs und bittet um Spenden für benachteiligte und bedürftige Menschen – und das schon zum 15. Mal. 2005 hatte der Ortsverband nach längerer Pause beschlossen, sich wieder an der HWH-Sammlung zu beteiligen.

Heinle, heute Kassierer, war damals stellvertretender Ortsvorsitzender und ging mit gutem Beispiel voran. „Ich kenne alle Leute“, sagt er. „Die wissen schon, was ich will.“ Heinle ist Mitglied in der Musikkapelle, bei der Freiwilligen Feuerwehr und im Sportverein. Er ist bekannt wie ein bunter Hund. Für den Fall, dass jemand doch nicht weiß, was der VdK eigentlich macht, und sich informieren will, hat er einen kleinen Ordner angelegt, in dem alles erklärt wird. Denn die HWH-­Sammlung ist auch Öffentlichkeitsarbeit. „Die meisten geben gern“, hat er erfahren. Und manchmal gewinnt er sogar ein neues VdK-Mitglied.

Vor zwei Jahren hat auch Schriftführer Alfred Probst mit dem Sammeln angefangen. „Ich war neugierig“, sagt der 41-jährige Informatiker. „Und ich hatte das Gefühl, dass ich damit an etwas Positivem teilnehme. Etwas, das gut für die Menschen ist.“ Ihm mache es Spaß, auf Leute zuzugehen, „das braucht man, wenn man sammeln geht“. Auch er hat fast nur gute Erfahrungen gemacht. „Viele kennen mich direkt oder zumindest vom Sehen“, berichtet er. „Die meisten Menschen sind aufgeschlossen. Manchmal muss man auch ein bisschen Zeit zum Ratschen mitbringen.“

Auch kleine Beiträge sind ihm willkommen. „Es rührt mich, wenn jemand etwas gibt, der selber nicht so viel hat“, sagt er. Im Gegensatz zu Heinle, der bereits in Rente ist, steht Probst noch im Berufsleben. Aber das ist für ihn kein Problem, denn „die Zeit fürs Sammeln kann man sich ja weitestgehend frei einteilen“.

Weitere Informationen
Wer mehr über die VdK-Sammlung „Helft Wunden heilen“ und das Ehrenamt des HWH-Sammlers erfahren möchte, kann sich hier informieren: www.vdk.de/bayern/pages/68907/ehrenamt

Schlagworte Helft Wunden heilen | HWH | soziale Gerechtigkeit | Sozialrechtsberatung | Ehrenamtliche

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