30. Juni 2015
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VdK sieht trotz Rentenerhöhung dringenden Reformbedarf

„Langfristig ist die Rente nicht gesichert, daher fordern wir weitere Verbesserungen in der Rentenpolitik“, sagt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der Rentenerhöhung zum 1. Juli. Dann erhalten die rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner etwas mehr Geld: 2,1 Prozent in den alten und 2,5 Prozent in den neuen Bundesländern.

„Die Rentnerinnen und Rentner hätten deutlich mehr Geld in der Tasche, wenn die Dämpfungsfaktoren in der Rentenformel endlich alle entfallen würden“, erklärt Mascher. Die seit Jahren sinkenden Neurenten würden die Situation noch verschärfen, weil die Rentnerinnen und Rentner mit immer kleineren Einkommen in den Ruhestand starten müssen: „Diesen Menschen verschafft auch die aktuelle Rentenerhöhung kaum mehr Luft.“ Der VdK sieht deshalb dringenden Reformbedarf in der Rentenpolitik. Im ersten Schritt muss das Rentenniveau auf 50 Prozent eingefroren werden. Zwar hat die Bundesregierung mit dem Rentenpaket einige wesentliche Forderungen des VdK aufgegriffen, jedoch sind einige Nachbesserungen nötig.

„Wir brauchen zum Beispiel einen monatlichen Freibetrag bei der Mütterrente in Höhe von 100 Euro für Grundsicherungsempfängerinnen. Bisher wird ihnen das kleine Plus bei der Mütterrente als Zusatzeinkommen mit der Grundsicherung verrechnet. Das hilft den Müttern nicht!“, kritisiert Mascher.

Ungelöst sei nach wie vor auch das hohe Armutsrisiko bei Erwerbsminderung. Hier reichen die Verbesserungen des Rentenpakets nicht aus, so Mascher: „Die Rentenabschläge von 10,8 Prozent für Erwerbsminderungsrentner müssen endlich weg. Krankheit darf keine Armutsfalle sein.“ Auch das leicht aufgestockte Reha-Budget genüge dem tatsächlichen Bedarf nicht und müsse deshalb weiter aufgestockt werden, fordert Mascher.

Cornelia Jurrmann

Schlagworte Pressemeldung | Pressemitteilung | Rente | Rentenerhöhung | Mütterrente | Erwerbsminderungsrente | Rentenpolitik

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