Erfolgreiche Tour Ginkgo 2015 in Tübingen

VdK-Unterstützung per Rad und als Sponsor

Über 200 000 Euro Spendengelder erzielt

Schüler der Sankt-Klara-Schule Rottenburg überreichen ihren Spendenscheck | © Simone Watzl

Ende Juni standen die Universitätsstadt Tübingen und Umgebung drei Tage lang ganz im Zeichen der Tour Ginkgo 2015. Die Rad-Spenden-Tour für gute Zwecke und mit prominenten Teilnehmern war im Landkreis Tübingen sowie drei angrenzenden Kreisen unterwegs. Mit dabei war auch der Tübinger VdK-Sozialrechtsreferent Wolfgang Albus. Der Jurist gehörte zum Feld der gut 150 Teilnehmer, die für einen guten Zweck auf Fahrrad gestiegen waren. Zum Pulk der gelb gekleideten Radler, die knapp 350 Kilometer zurücklegten, gehörten auch etliche Prominente wie die Biathlon-Olympionikin Simone Hauswald, FIFA-Schiedsrichter Knut Kircher, Kunstrad-Vizeweltmeister José Arellano oder auch der frühere Fußballnationalspieler Karl Allgöwer und Ex-Weltklassezehnkämpfer Guido Kratschmer. Neben VdK-Mitarbeiter Albus, der fest in die Pedale getreten hatte, hatte der Bezirksverband Südwürttemberg-Hohenzollern die Tour tatkräftig als Sponsor unterstützt, galt es doch Spenden für Menschen mit Behinderung und chronische Krankheiten zu gewinnen.

2015 kamen allein an den drei Tourtagen beachtliche 212 000 Euro zusammen. In diesem Jahr gehen die Spenden, der von der Christiane-Eichenhofer-Stiftung initiierten Tour Ginkgo, an das Projekt „Rückenwind“ des Vereins „Hilfe für kranke Kinder“ der Kinderklinik Tübingen. Dieser Verein begleitet chronisch kranke und behinderte Jugendliche, wenn diese die Kinderklinik verlassen und sich wegen ihres Herzfehlers, ihres Diabetes oder beispielsweise wegen ihrer Rheumaerkrankung dann eigenständig einen Erwachsenenmediziner suchen müssen, um fortan ihre medizinische Versorgung zu managen. Die teilnehmenden Radler fuhren denn auch durch verschiedene Ortschaften im Großraum Tübingen, um die im Vorfeld gesammelten Spenden von Gemeinden, Firmen, Vereinen, Schulen und weiteren Einrichtungen entgegennehmen. Hierbei säumten zahlreiche Menschen die Straßen und feuerten die Radfahrer an.

Weitere Informationen unter www.tour-ginkgo.de sowie weitere Bilder unter www.vdk.de/bv-suedwuerttemberg auf den Webseiten des VdK-Bezirksverbands.

Zum Projekt „Rückenwind“ und zum Verein „Hilfe für kranke Kinder“ stehen unter www.hilfe-fuer-kranke-kinder.de Informationen parat.

Wer jetzt ebenfalls noch spenden möchte, kann dies unter dem Stichwort „TourGinkgo2015-VdK“ tun:
TourGinkgo 2015
Volksbank Stuttgart e.G.
IBAN DE61 60090100 0315533005
BIC VOBADES


Nachgefragt bei Tour-Ginkgo-Absolvent Wolfgang Albus

Sozialrechtsreferent Wolfgang Albus (Foto zum Interview) | © Klaus Kuhm

Nach der Tour Ginkgo 2015 stellte sich Teilnehmer Wolfgang Albus den Fragen von VdK-Mitarbeiterin Simone Watzl (Abteilung Marketing und Kommunikation), die im Auftrag der VdK-Zeitung die Tour besucht hatte. Der Tübinger VdK-Sozialrechtsreferent und passionierte Marathonläufer war diesmal für einen guten Zweck aufs Fahrrad gestiegen.

VdK-Zeitung: Herr Albus, was ist Ihre Motivation, bei der Tour mitzufahren?

Albus: „Ich finde die Initiative der Christiane Eichenhofer-Stiftung toll, besonders wenn ich bedenke, dass der riesige Aufwand der Tour hauptsächlich ehrenamtlich betrieben wird. Als ich gefragt wurde, ob ich an der Tour teilnehmen möchte, habe ich spontan zugesagt.

VdK-Zeitung: Wie haben Sie sich auf die Tour vorbereitet?

Albus: Ich habe mich nur mental vorbereitet. Da ich mich sommers wie winters auf dem Rad bewege, brauchte ich kein besonderes Training.

VdK-Zeitung: Was hat Ihnen besonders Gefallen bei der Tour?

Albus: Besonders gefallen hat mir, dass alle Teilnehmer gut drauf waren, die Tour professionell vorbereitet war und die besuchten Stationen uns freudig und gastfreundlich aufgenommen haben.

VdK-Zeitung: Was nehmen Sie von dieser Veranstaltung für sich und Ihre VdK-Arbeit mit?

Albus: Ich habe in konzentrierter Form mitbekommen, wie viele Initiativen und Vereine sich um das Wohl der Menschen kümmern, die Hilfe benötigen. Das bestärkt mich in meiner alltäglichen Arbeit in der VdK Sozialrechtsschutz gGmbH.