27. Juni 2013

Neues Angebot für alle Mitglieder: Die VdK-Notfallkarte

Landesverband bietet Notfallkarte für Ihre Sicherheit

Anforderungskarte in unserer VdK-Zeitung noch heute ausfüllen

Liebe Mitglieder des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e. V.,
die VdK-Zeitung für den Monat April 2014 enthält als Beilage eine Karte, mit der Sie Ihre persönliche VdK-Notfallkarte anfordern können. Diesen weiteren Mitgliederservice bietet Ihnen der VdK Baden-Württemberg seit Juli 2013.

Gleich bestellen!!!

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Ich willige ein, dass meine Daten durch den Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V., Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, erhoben, gespeichert und zur Erstellung der VdK-Notfallkarte genutzt wird. Ferner stimme ich einer Weitergabe der Daten an unseren Service-Partner (WBR MediaConcept GmbH) zu, damit die VdK-Notfallkarte produziert werden kann. Die von Ihnen angegebenen Daten werden ausschließlich zum Zweck der Ausstellung der VdK-Notfallkarte verwendet und anschließend von unserem Service-Partner wieder gelöscht.


Warum eine Notfallkarte?

Die meisten Menschen sind unterwegs, ohne an ihre Sicherheit zu denken. In der Regel denken sie: „Es wird schon nichts passieren, es passiert nur etwas bei den anderen!“ Mit dieser Haltung verdrängen sie Notsituationen, in die jeder Mensch, immer mal und grundsätzlich auch in jedem Alter geraten kann. Für unsere älteren und hochbetagten Mitglieder könnte sich eine Gefahrensituation und der Eintritt des Notfalls häufiger ergeben. Schließlich steigt mit zunehmendem Alter die Gefahr, zu stürzen, sich bei einem Sturz zu verletzen, durch einen Sturz ohnmächtig zu werden und durch einen Sturz plötzlich hilflos auf einer Straße, einem Fußgängerweg oder an einem anderen Ort im Freien oder auch in einem öffentlichen Gebäude zu liegen. In Zeiten des demografischen Wandels, der Verlängerung der Lebenserwartung, aber auch der größeren Mobilität und Aktivität der Menschen im Alter von 60/65 aber auch von 70 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, einmal außerhalb der eigenen vier Wände einen Schwächeanfall zu erleiden oder gar in eine medizinische Notsituation zu geraten. Die vielfach verbreiteten Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose (Knochenschwund) aber auch neurologische Leiden wie Parkinson oder Multiple Sklerose und die im Alter allgemein nachlassenden Sinne wie insbesondere das Sehen und das Hören können die Menschen noch eher in eine Notlage bringen. Da ist es gut, wenn sie die VdK-Notfallkarte in ihrer Geldbörse haben. Denn ohne VdK-Notfallkarte wissen Passanten und Ersthelfer sowie der später eventuell hinzukommende Notarzt nicht, wer man ist, welche Medikamente eingenommen werden, welche chronischen Krankheiten eventuell bestehen, welche sonstigen Besonderheiten zu beachten sind und welche Personen oder Einrichtungen unter welcher Telefonnummer zu benachrichtigen sind. Die VdK-Notfallkarte spart so im Falle eines Unfalls oder einer krankheitsbedingten Ohnmacht, Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit wichtige Minuten. Um falsche Sofort-Hilfe zu vermeiden, gibt sie dem Ersthelfer oder dem behandelnden Arzt erste Informationen, was auch auf einer Auslandsreise von großer Bedeutung sein kann.

Daher bietet der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seinen Mitgliedern ab sofort die VdK-Notfallkarte an, auf der diese wichtigsten Angaben vermerkt sind. So können sich Sanitäter und andere Ersthelfer, der Rettungsdienst und der Notarzt einen ersten wichtigen Überblick verschaffen und die Informationen bei ihren Maßnahmen auf der Straße, im Park oder an anderen öffentlichen Orten, wo vielleicht auch Sie hilf- oder bewusstlos aufgefunden werden, berücksichtigen. Und die Inhaber der Notfallkarte erhalten eine gewisse Sicherheit zurück. Schließlich will man ja auch im Alter oder/und bei chronischen Erkrankungen weiterhin das Haus verlassen, am öffentlichen Leben teilnehmen, Einkaufen, Menschen besuchen, zu VdK-Veranstaltungen gehen, Wandern und Rad fahren, Sport treiben oder verreisen – eventuell auch ins Ausland.

Die VdK-Notfallkarte kann auch Ihnen gerade die Sicherheit zurückgeben, die Sie vielleicht schon seit Längerem vermissen. Deshalb – informieren Sie sich und fordern Sie Ihre spezielle VdK-Notfallkarte an. Sie brauchen hierzu nur die hier in der VdK-Zeitung liegende Anforderungs-Postkarte mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und – wenn zur Hand – Ihrer Mitgliedsnummer ausfüllen und an die aufgedruckte Adresse des Mitgliederservice senden. VdK-Neumitglieder, die gerade ihren Beitritt zum Sozialverband erklärt haben, bekommen mit dem Begrüßungsschreiben des VdK Baden-Württemberg ihre Anforderungskarte automatisch zugesandt.

Wie geht es dann weiter?

Der VdK-Mitgliederservice überprüft anhand der aktuellen Mitgliederdatei, ob Name, Vorname, Adresse und Geburtsdatum mit den Angaben in der VdK-Mitgliederdatei übereinstimmen und erstellt für das betreffende Mitglied von Baden-Württemberg die VdK-Notfallkarte. Auf dieser Karte sollte man anschließend noch medizinische Angaben wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen eintragen, unter Umständen nach Rücksprache mit seinem Hausarzt. Und dann heißt es: „Immer die VdK-Notfallkarte wie Personalausweis und Krankenversicherungskarte bei sich führen.“

Warum so antiquiert?

Sie und andere Leser der VdK-Zeitung mögen sich an dieser Stelle vielleicht fragen: „Warum so antiquiert?“ Warum bietet der Sozialverband VdK eine Notfallkarte in Papierform an – und das im Jahr 2014?“ Diese Frage ist berechtigt. Gleichwohl geben wir hier Folgendes zu bedenken: Bereits seit Mitte der 1980er-Jahre diskutiert man über moderne Speicherelemente aber auch über Datenspeicherung, Datenschutz, über Lesegeräte und Zugriffsmodalitäten. Seit Mitte der 1990er-Jahre steht das Thema Elektronische Gesundheitskarte immer wieder auf der Tagesordnung – nur für die Betroffenen gibt es bis heute immer noch keine praktikable elektronische Lösung. Dies hat unterschiedliche Ursachen, die zu erläutern den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Nur soviel ist sicher: Würde der Sozialverband VdK erst eine befriedigende elektronische Lösung abwarten, dann müssten seine Mitglieder wahrscheinlich noch eine lange Zeit auf die gewünschte Sicherheit warten. Diese Zeit haben wir jedoch nicht. Schließlich geht es um Ihre Sicherheit, die keinen Aufschub verlangt. Gefahren, ob durch Stolperfalle, Schwindel, Über- oder Unterzucker, allgemeine Schwäche oder gar Herzattacke scheren sich nicht darum, wieweit die elektronischen Standards in Deutschland sind, sie lauern einfach. Deshalb möchte der VdK Baden-Württemberg eine Übergangslösung, die leicht handhabbar, umkompliziert, kostengünstig und jederzeit, wenn es doch einmal vorwärts geht, leicht austauschbar ist.

Sicher möchten Sie nicht nur eine Notfallkarte für sich persönlich haben, sondern auch für Ihre Familienmitglieder. Daher erhalten Sie, wenn Sie ihre persönliche VdK-Notfallkarte anfordern, noch eine Blanko-Anforderungskarte für Ihre Familienmitglieder. Außerdem erhalten Neumitglieder mit ihrem Begrüßungsschreiben und ihrer Anforderungskarte immer auch eine Blanko-Neuanforderung.